Rauchfrei: LKH startet Pilotprojekt
Wolfsberger Krankenhaus ist Vorreiter bei landesweitem Gesundheitsprojekt. Erster Schritt: Hilfe für jene, die vom Rauchen genug haben.

Foto © FindenigDie Mitarbeiter des LKH Wolfsberg sollen mit einem Pilotprojekt motiviert werden, das Rauchen aufzugeben
Das LKH Wolfsberg ist ein Vorzeigespital in vielerlei Hinsicht, das mit dem Mut zur betrieblichen Gesundheitsförderung einen weiteren Schwerpunkt setzt", sagt Gesundheitslandesrat Wolfgang Schantl. Gelobt wird vor allem ein Maßnahmenkatalog, der speziell auf die Krankenhaus-Mitarbeiter abgestimmt ist.
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Pilotprojekt. Ein erster Schritt ist das Pilotprojekt "Mir raucht's, mir reicht's - Start in ein rauchfreies Leben", bei dem das LKH rauchfrei werden soll. Die Kosten dafür teilen sich das Gesundheitsreferat, das LKH und die aufhörwilligen Raucher selbst. Schantl: "Wir sprechen alle Aufhörwilligen an und wollen diese informieren, motivieren und begleiten."
Maßnahmen. Derzeit läuft am LKH noch die Erarbeitung weiterer Gesundheitsmaß-
nahmen für die Mitarbeiter durch eine eigene Steuerungsgruppe. "Die Raucherentwöhnung ist dabei nur ein Teil des gesamten Projektes. Über sechs Wochen werden jene, die den Glimmstängel loswerden wollen, bei der Entwöhnung mittels Kursen und Hilfestellungen unterstützt", sagt Claudia Obersteiner, Pflegedirektorin des LKH. Je nach Betroffenem soll ein individueller Plan erstellt werden, damit die Entwöhnung für die Mitarbeiter so leicht wie möglich geschieht.
Schulzentrum
Personal bringt Ideen ein. Der nächste Schritt erfolgt am 25. April. Bei einem Mitarbeitertreffen wird das Personal die Möglichkeit haben, selbst Ideen und Vorschläge einzubringen. Anhand eines Fragebogens sollen dann weitere Maßnahmen zur Gesundheitsförderung umgesetzt werden. "Damit setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um die Gesundheitsvorsorge im Land auszubauen", sagt Schantl.
Vorreiter. Das Projekt selbst wurde vom Land mit dem Verein Gesundheitsland Kärnten und dem Arbeitsmedizinischen Institut gestartet. Vorreiter bei der Umsetzung sind neben dem LKH auch das Magistrat Villach und die Klagenfurter Firma Hirsch














