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Was wurde aus ... Max Schautzer
Der gebürtige Klagenfurter, beliebte TV-Moderator und Wahldeutsche Max Schautzer schrieb ein Buch über Jugendwahn.

Foto © AP/KnippertzMax Schautzer
In Deutschland käme wohl niemand sofort auf den Gedanken, dass Max Schautzer Kärntner ist. Dem beliebten Moderator und Journalist würde wohl eher Köln als Heimat zugeordnet. Schließlich ist der im Jahr 1940 Geborene seit 1967 in deutschen Landen auf dem Bildschirm als Gast und Gastgeber zu sehen.
Bevor er in den Medien seine Karriere begann, studierte der Klagenfurter in Wien Wirtschaftswissenschaften, besuchte die Schauspielschule am Konservatorium und arbeitete in einem Kölner Versicherungskonzern. 1965 der Wechsel zum WDR-Hörfunk als Sprecher, Moderator, Autor und Reporter. Der Frontmann des "internationalen Frühschoppens", der politischen Sonntagssendung in der ARD, Werner Höfer, holte Schautzer zum Fernsehen, wo dieser anfänglich Informationssendungen moderierte. Doch schnell wechselte er zum Unterhaltungsfach.
Als Publikumshit entwickelte sich seine Sendung "Pleiten, Pech und Pannen", die Schautzer konzipierte und 20 Jahre präsentierte. Nicht nur im Fernsehen, sondern auch auf der Bühne machte Schautzer eine gute Figur, schrieb ein erfolgreiches Buch über den Jugendwahn, und gründete 2006 den ersten Fernsehsender für die zweite Lebenshälfte.
Derzeit plant der Tausendsassa ein neues Buch und ein weiteres Theaterprojekt. Am 17. März stellt Schautzer sein Live-Moderationstalent unter Beweis und führt durch die Verleihung des Steiger-Awards in Bochum. Königin Silvia von Schweden, Ex-Bundespräsident Horst Köhler und Modedesigner Wolfgang Joop sind die Preisträger und werden für Menschlichkeit, Toleranz und Geradlinigkeit geehrt - alles Eigenschaften, die auch den Moderator des Abends auszeichnen.



















