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Handymast: Anrainer gehen in die nächste Instanz

In St. Martin bei Ruden soll ein Handymast versetzt werden. Anrainerbeschwerde liegt jetzt beim Landesverwaltungsgericht.

Handymast St. Martin bei Ruden
Der bestehende Handymast in St. Martin soll jetzt um keine 100 Meter auf das Grundstück rechts vorne versetzt werden © HUBERT BUDAI
 

Keine 100 Meter soll ein bestehender Mobilfunkmast in St. Martin bei Ruden versetzt werden. Nachdem der Standort an der Gemeindegrenze zwischen Völkermarkt und Ruden liegt, ist laut Kärntner Bauordnung die Bezirkshauptmannschaft Völkermarkt als Baubehörde erster Instanz für die Erteilung der Baubewilligung zuständig.

„Es war im Sinne der Bauordnung zu prüfen und unserer Ansicht nach auch die Bewilligung dafür zu erteilen“, sagt Bezirkshauptmann Gert Klösch. Doch die Anrainer laufen dagegen Sturm. Man befürchtet vor allem gesundheitliche Belastungen, weil der neue Mast höher und leistungsstärker als der bestehende werden soll.

Beschwerde bei der BH eingebracht

Klösch bestätigt, dass „berechtigte Personen mit Parteienstellung“ mittlerweile eine Beschwerde bei der BH Völkermarkt eingebracht haben. Im Bauverfahren seien keine Fragen zu gesundheitlichen Auswirkungen vorgesehen, da gehe es rein darum, den Akt baurechtlich zu prüfen. „Das ist ein grundsätzliches Problem, denn das Gesundheitswesen ist Bundesrecht“, sagt Klösch und verweist auf eine Resolution der Kärntner Landesregierung von 2016, in der die Bundesregierung aufgefordert wurde, tätig zu werden.

Wir sind schon alle neugierig, wie das Landesverwaltungsgericht entscheiden wird. 

Gert Klösch, Bezirkshauptmann

Die Beschwerde der Anrainer hat die BH an das Landesverwaltungsgericht weitergeleitet. „Wir sind schon alle neugierig, wie das Landesverwaltungsgericht entscheiden wird“, sagt Klösch. Bis zu einer Entscheidung handle es sich um ein laufendes Verfahren, deshalb könne er nicht mehr dazu sagen.

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