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Seit 45 Jahren kennen Lieder keine Grenzen

Mit einem Festkonzert wird heute in Bleiburg das 45-Jahr-Jubiläum des internationalen Sängertreffens "Od Pliberka do Traberka" - "Von Bleiburg bis Dravograd" - gefeiert.

 

Ziel der Sängerrevue war von Anfang an der kulturelle Austausch über die Grenze hinweg", sagt Joko Hudl, der dem Männerchor "Foltej Harman" viele Jahre als Obmann vorstand. Die Idee, dieses Projekt im Jahre 1967 umzusetzen, hatten zwei Chorleiter: Foltej Hartman aus Bleiburg und Tone Ivartnik aus Ravne (Slowenien).

"Trotz strenger und unangenehmer Grenzkontrollen haben damals zahlreiche Chöre aus Kärnten die Einladung zu Konzerten in Slowenien angenommen", erzählt Hudl, dem es gelungen ist, das Sängertreffen 1977 auch in Bleiburg auf die Beine zu stellen. Das Konzert lief im Gasthaus Schwarzl über die Bühne. "Damit war die Idee der Revue perfekt umgesetzt", so Hudl. In den folgenden Jahren wurden die Sängertreffen auf St. Primus, Eberndorf, Ebriach und Ludmannsdorf ausgeweitet.

Boom

Ein wahrer Boom entstand in den 1980er-Jahren, wo sich jährlich mehr als 130 Chöre mit 1500 Sängern anmeldeten. Der Männerchor "Foltej Hartman" aus Bleiburg hat bisher bei allen Treffen mitgewirkt (siehe Bericht rechts). Durch die kulturellen Kontakte seien im Laufe der Jahre zahlreiche neue grenzüberschreitende Projekte entwickelt worden. Besonders stolz sei man dabei auf die Gründung der slowenischen Musikschule in Kärnten, die ohne Hilfe aus Slowenien nicht möglich gewesen wäre.

"Das Jubiläumssängertreffen gestalten 34 Chöre mit mehr als 600 Sängern", sagt Milan Piko vom Organisationsteam. Auf dem Programm stehen diesmal fünf große Konzerte, davon vier in Slowenien. Das Festkonzert im Kulturni dom in Bleiburg, das heute um 19.30 Uhr beginnt, gestalten sechs Chöre aus Slowenien sowie der Gemischte Chor "Podjuna" und der Männerchor "Kralj Matja" aus Bleiburg. Veranstalter sind der Christliche und der Slowenische Kulturverband, der Männerchor "Foltej Hartman" sowie der Öffentliche Fonds für kulturelle Aktivitäten Sloweniens.

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