Ab jetzt soll's bergauf gehen
In der Kärntner Liga empfängt morgen (18 Uhr) Lienz im Nachzüglerduell Ruden. Beide Teams spekulieren mit Punktezuwachs.
LIENZ. Die ersten zwei Drittel der "verschärften Kärntner Ligawoche" hatten für die Dolomitenstädter mit einem Heimsieg (2:1/Steinfeld) und dem torlosen Remis beim ATSV Wolfsberg durchaus aufsteigenden Charakter. Das schlug sich mit Rang zehn auch in der Tabelle nieder. "Gegen die Drautaler haben wir verdient gewonnen, im Lavanttal unsere Chancen leider nicht genutzt. Morgen sollte es aber wieder klappen", so Bernhard Hanser, der als Rapid-Trainer seine weiße Heimweste anbehalten möchte.
Bei neun Heimauftritten unter Trainer Hanser gab es für die Rapidler sieben Siege. Nur gegen St. Veit (1:1) und ATSV Wolfsberg (2:2) wurden Punkte abgegeben. "Einige Male waren wir sogar mit einer Greenhorn-Truppe erfolgreich", ist Hanser auf den eingeschlagenen Osttiroler Weg stolz. "Letzte Woche standen nicht weniger als sechs Kicker des Jahrganges 1996 im Lienzer Spielerkader. Auch Samstag werden wieder einige zu ihren Einsatzzeiten kommen. Markus Sumerauer (Schleimbeutelentzündung im Knie) ist weiterhin zu ersetzen.
Nicht sehr rund und auch nicht wirklich nach Plan verlief der Saisonstart beim Tabellenvierzehnten Ruden. An den ersten vier Spieltagen wurden gerade einmal drei Zähler eingespielt. Diese Punkte wurden in der Fremde beim ATSV Wolfsberg (2:0) geholt und sollten für morgen zusätzliche Hoffnung geben. "Letzte Saison haben wir in Lienz zwar mit 1:4 verloren. Auf eigener Anlage aber mit 3:1 gewonnen. Daher sehe ich durchaus die Möglichkeiten auf Punktezuwachs, einen Anstieg der Formkurve so wie ein Wegkommen vom Tabellenende", so die Samstags-Visionen von Rudens Co-Trainer und Vereinskassier Franz Kelz.
PETER TIEFLING
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