Museum Liaunig kommt per Post
Das Museum Liaunig Neuhaus/Suha ist auf einer Dauerbriefmarke der Österreichischen Post im Wert von 5 Cent verewigt. Die Erstauflage beträgt 2,5 Millionen Stück.

Foto © KLZ/Rosina Katz-LogarStefan Hudobnik, Filialleiter der Poststelle Bleiburg, hat ausreichend Marken mit dem Museum Liaunig auf Lager
"Die Marke wurde von der österreichischen Staatsdruckerei produziert", berichtet Ulrike Radl von der Postzentrale in Wien. Seit Juni 2011 sei sie in mehr als 5000 Verkaufspunkten der Post sowie bei ausgewählten Postpartnern österreichweit erhältlich. Es handle sich um eine Ergänzungsmarke, die vor allem für Standard-International-Sendungen zum Einsatz komme.
Wie bei den anderen aktuellen Dauermarken, setzt die Post auch mit der Marke "Museum Liaunig" ein modernes, zeitgenössisches Zeichen, das täglich unzählige Male auf den Briefsendungen sichtbar ist", sagt Radl.
Ehre und Anerkennung
Eine eigene Briefmarke zu haben, sei eine große Ehre und Anerkennung. "Dauermarken werden nach Bedarf nachgedruckt", so die Sprecherin der Post. Die Nachfrage nach der Liaunig Ergänzungsmarke sei groß.
Gestaltet wurde die Briefmarke vom bildenden Künstler Rainer Prohaska, der eine ganze Serie von Briefmarken unter dem Motto "Kunstwerk Architektur" entworfen hat. Davon wurden zunächst 80 Millionen Stück gedruckt. Neben dem Museum Liaunig hat er unter anderem auch das Essl Museum Klosterneuburg, das Kunsthaus Graz, das Austrian Cultural Forum New York, das Ars Electronica Center Linz, die Kunsthalle Krems und das Museum der Moderne am Mönchsberg in Salzburg stark reduziert grafisch umgesetzt.
"Wir sind telefonisch gefragt worden, ob wir eine Briefmarke haben möchten", berichtet Herbert Liaunig, der die Produktion genehmigt hat. Eva Liaunig meint, dass das Museum sehr abstrakt und schlicht dargestellt sei. "Wir freuen uns über die Briefmarke und verwenden sie sehr häufig", so die Museumsmiteigentümerin. Sehr häufig gekauft wird sie auch auf dem Postamt in Bleiburg.












