Schloss Mittertrixen wartet auf neuen Besitzer
Um 690.000 Euro kann man derzeit das Schloss Mittertrixen erwerben. Das 500 Jahre alte Schloss in der Gemeinde Völkermarkt steht unter Denkmalschutz. Von Julia Slamanig.

Foto © Julia SlamanigDas Schloss Mittertrixen - erbaut Ende des 15. Jahrhunderts - steht zum Verkauf
Wie viele kleine Mädchen es sich wohl wünschen würden, in einem Schloss zu leben wie eine Prinzessin? Um rund 700.000 Euro könnte der Traum wahr werden, denn das Schloss Mittertrixen in der Gemeinde Völkermarkt wird verkauft. Das dazugehörige Grundstück ist rund 17.000 Quadratmeter groß. Die überdachte Nutzfläche der Gebäude beträgt 2800 Quadratmeter.
Dach komplett saniert
Vor 16 Jahren hat der Wiener Architekt Thomas Brousek das Schloss gekauft, um es nach der Renovierung an mehrere Wohnparteien zu vermieten. "Er hat Dach und Dachstuhl komplett saniert und auch innen mit dem Ausbau begonnen", so Makler Franz Sablatnig. Für Brousek, der blind ist, wurde es mühsam, für die Renovierungsarbeiten ständig zwischen Wien und Kärnten hin- und herzupendeln. Aus diesem Grund möchte er den Vierkanthof nun verkaufen.
"Es ist natürlich renovierungsbedürftig", klärt Sablatnig über den Gebäudezustand auf, "außen ist einiges zu machen und innen ist es total zu sanieren". Der Makler sieht den Käufer in einem Unternehmer, der das Schloss wirtschaftlich so nutzen kann, dass mit dem Ertrag die Erhaltungskosten abgedeckt werden können.
Iris Mann, Immobilientreuhänderin und Juniorchefin bei Willi Mann Immobilien, wünscht sich einen Käufer, der das gesamte Schloss als Luxusresidenz nutzen würde: "Es wäre ideal für Schlossliebhaber und -sammler. Man könnte auch einzelne Wohneinheiten daraus vermieten, es als Reitergut nutzen, ein Veranstaltungszentrum oder ein Museum daraus machen."
Die Klagenfurter Firma Willi Mann Immobilien vermittelt gemeinsam mit Sablatnig das Schloss Mittertrixen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.wmi.at oder unter Telefon (0 46 3) 562 62 (Willi Mann Immobilien) oder 0676-700 28 78 (Franz Sablatnig).











