Ausbildung zur Mitarbeit in der Krisenintervention
Für die psychosoziale Betreuung von Menschen nach einem tragischen Ereignis bietet das Rote Kreuz in Kärnten wieder einen eigenen Ausbildungslehrgang an.

Foto © KK/ÖRK Landesverband Kärnten
Das Kriseninterventionsteam wird von Einsatzkräften (nicht Privatpersonen) angefordert, wenn Angehörige, Betroffene oder Zeugen nach einem traumatischen Vorfall unterstützt oder begleitet werden sollen. Durch die Anwesenheit von eigens geschulten Mitarbeitern in der Akutphase können präventive Maßnahmen gesetzt werden. So tragen Kriseninterventionsteams dazu bei, dass spätere Belastungsstörungen oder gesundheitliche Schäden verhindert bzw. vermindert werden.
Häufig geht es um die Wiedergewinnung der Handlungsfähigkeit oder um eine erste Unterstützung im Trauerprozess. Daher erfordert diese Form der Freiwilligenarbeit ein hohes Maß an Qualität und psychischer Stabilität. So müssen Mitarbeiter in der Krisenintervention eine psychosoziale Grundausbildung (Psychologen, Sozialarbeiter, Diplomiertes Gesundheits- und Pflegepersonal, Lehrer o. ä.) mitbringen und in diesem Bereich zwei Jahre tätig sein oder aber seit mindestens zwei Jahren beim Roten Kreuz tätig sein. Für alle gilt ein Mindestalter von 25 Jahren. Erwartet wird eine Bereitschaft zur ehrenamtlichen Mitarbeit im Ausmaß von 48 Stunden pro Monat.
Die Ausbildung ist kostenlos. Sie umfasst 120 Einheiten (an ausgewählten Wochenenden von September bis Dezember 2012), in denen Interessierte eigens für diese sensible und verantwortungsvolle Aufgabe geschult werden. Die Zulassung zu dieser Ausbildung erfolgt über ein Auswahlverfahren beim Roten Kreuz. Interessierte Freiwillige mögen sich bitte rasch beim Roten Kreuz unter der Telefonnummer 0463/4884 4884 melden.












