Mit Sieg lebt die Hoffnung weiter
In der 1. Klasse D empfängt der Tabellendritte Haimburg am Sonntag (17.30 Uhr) den Zweitplatzierten Gurnitz. Mit einem Sieg sind die Gäste fix in der 1. Klasse.
HAIMBURG. Beide Teams können die Tabelle rauf und runter rechnen, wie sie wollen. Das Fazit ist immer gleich. Nur drei Zähler führen zu einem erfolgreichen Saisonende und möglichen 1.-Klasse-Aufstieg. Die Heimischen haben auch letzte Saison sehr lange um den Klassenaufstieg mitgespielt, sich dann aber im Finish durch zwei Umfaller gegen ASK (1:4) und Donau (2:5) jeglicher Chance selbst beraubt und als Tabellenvierter abgeschlossen.
"Ja, vorige Saison ist es etwas dumm gelaufen. Daher möchte ich es diesmal mit meiner Elf, die ich in der Winterpause von Trainer Nevenko Vasiljevic (wechselte nach Griffen) übernommen habe, besser machen", so Gastgeber-Spielertrainer Horst Scheucher. Beim Herausforderer sind alle Spieler an Bord. Chef Scheucher wird im Mittelfeld selbst die Fäden ziehen und über ein schnelles Tor die Entscheidung suchen. "Wer den ersten Treffer erzielt, wird wahrscheinlich als Sieger vom Platz gehen, denn zwangsläufig muss der Gegner die Abwehr öffnen und auf Angriff umschalten", so Scheucher, der in der Schlussrunde Punktelieferant und Tabellenschlusslicht Waisenberg zum Gegner hat.
"Wir haben als Tabellenzweiter zwar die bessere Ausgangsposition, müssen aber auswärts antreten. Druck verspüren meine Kicker keinen, denn mit einem Sieg wäre der Aufstieg perfekt. Bei einer Punkteteilung spricht zusätzlich noch das bessere Torverhältnis (plus 10) für meine Elf", sieht Gurnitz-Trainer Josef "Mandi" Hrstic für Sonntag die Belastung beim Gegner. Für die Klagenfurter Vorstädter wäre der Aufstieg eine Überraschung. "Der war eigentlich erst in zwei Jahren geplant, die Herausforderung 1. Klasse würden wir aber sofort auch annehmen", so Hristic. PETER TIEFLING
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