"Brandalarm" im neuen Seniorenzentrum
Sechs Feuerwehren mit insgesamt 111 Mann standen gestern bei einer Großübung in der neuen Einrichtung in Kühnsdorf im Einsatz.
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Gestern gegen 9 Uhr schlug die Brandmeldeanlage im neu errichteten Seniorenzentrum in Kühnsdorf Alarm. Im zweiten Obergeschoß brach in einem Zimmer ein Brand aus. Sechs Freiwillige Feuerwehren (FF) aus dem Bezirk rückten aus.
Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, organisierte die FF Kühnsdorf zusammen mit dem Seniorenzentrum die groß angelegte Übung. Das Hauptaugenmerk lag auf den Atemschutzträgern, die über 20 Bewohner aus dem verrauchten Gebäude befreien mussten. Anwesend war auch Bezirkshauptmann Gert Klösch. "Wichtig war das Zusammenspiel der Einsatzkräfte", so Klösch. Für Heimleiter Michael Suppanz war es von Bedeutung, die Mitarbeiter auf die Einsatzkräfte zu sensibilisieren und die eigene Haustechnik im Brandfall zu kennen.
Neue Drehleiter erprobt
Das Rote Kreuz übernahm die medizinische Versorgung der "verletzten" Bewohner, die ganz gelassen mitmachten. "Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte läuft bei jeder Übung hervorragend, die Personen, die vor Ort sind, geben immer 100 Prozent", sagte Rotkreuz-Einsatzleiter Josef Medved. "Wir haben gesehen, was wir nach dieser Übung noch verbessern müssen, hervorragend verlief die Arbeit der Atemschutzträger", so Einsatzleiter und Kommandant der FF Kühnsdorf Markus Hudobnik.
In die Übung involviert war die neue Drehleiter der FF Völkermarkt. Das Einsatzfahrzeug ist erst seit Kurzem im Besitz der Feuerwehr und wird im Ernstfall im ganzen Bezirk eingesetzt. "Die Drehleiter kann insgesamt 32 Meter ausgefahren werden. So kann garantiert werden, dass wir aus jedem Stockwerk Personen bergen können", erklärte Rahman Ikanovic von der FF Völkermarkt. In weniger als einer Minute ist die Drehleiter einsatzbereit.
Features
FAKTEN
Szenario. Brand im neu errichteten Seniorenzentrum in Kühnsdorf. Übungsdauer: rund zwei Stunden. Die Übung wurde von der Feuerwehr Kühnsdorf und vom Seniorenzentrum organisiert. Der Rauch wurde mittels einer Nebelmaschine, wie sie in Diskotheken verwendet wird, erzeugt
Im Einsatz. Vor Ort waren die Feuerwehren Kühnsdorf, Peratschitzen, Edling, Gablern, Eberndorf und Völkermarkt mit insgesamt 111 Mann und über zehn Fahrzeugen. 30 Atemschutzträger waren in die Großübung involviert. Mit dabei war die neue Drehleiter der FF Völkermarkt, die auf eine Höhe von 32 Metern ausgefahren werden kann. Das Rote Kreuz übernahm die Erstversorgung der "Verletzten"












