Blick wird nach oben gerichtet
Völkermarkt empfängt Feldkirchen. Verletzungsgebeutelte St. Veiter empfangen Ruden.
FELDKIRCHEN. Völkermarkt, das im Frühjahr zehn Punkte aus fünf Spielen holte, richtet nun den Blick in der Tabelle nach oben. "Wir sind nur vier Zähler von den Top fünf entfernt", zeigt sich Trainer Kurt Stuck optimistisch. Vor dem heutigen Gegner Feldkirchen zeigt er Respekt, aber er wittert auch eine Chance auf ein Erfolgserlebnis. "Wir wollen mit einer gestärkten Offensive Feldkirchen unter Druck setzen. Ein Punkt ist auf alle Fälle möglich."
Der Motor beim Winterkönig Feldkirchen ist etwas ins Stottern geraten, die Mannschaft findet nicht den Rhythmus des Herbstdurchganges. Ob es daran liegt, dass die Spieler ihre schon eher spärlichen Gagen nicht regelmäßig erhalten, oder die junge Mannschaft doch etwas überfordert ist? Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.
Feldkirchen-Gönner Alexander Leopold ortet im Team, hier speziell bei der jungen Fraktion, eine gewisse Gleichgültigkeit. "Sie ärgern sich nicht, wenn sie verlieren, suchen mehr nach Ausreden", sagt der erfolgreiche Unternehmer. Im Gegenzug ist Leopold vom Weg, den Feldkirchen schreitet, überzeugt, erwartet sich aber vonseiten der Funktionäre als auch vonseiten der jungen Generation mehr Herz und Willen. "Es fehlt mir etwas das Feuer."
Mit der Arbeit von Trainer Robert Micheu ist Leopold mehr als zufrieden, auch von der guten Entwicklung von Tormann Hans Joachim Tammer ist er begeistert. Überzeugt ist er, dass Feldkirchen bei der Titelvergabe ein gewichtiges Wörtchen mitreden wird. "Wir sind stark genug, um Meister zu werden."
Gleich auf sieben Spieler muss St.-Veit-Trainer Martin Kaiser im heutigen (19) Heimspiel gegen Ruden aufgrund von Verletzungen bzw. Sperren verzichten. "Qualität ist noch immer vorhanden", sagt Kaiser. Ruden beschreibt er als gute aber launige Mannschaft. MARIO KLEINBERGER
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