"Grünes Licht" für Osterfeuer
Nach dem Regen der vergangenen Tage dürfen in allen 13 Gemeinden des Bezirkes die Osterfeuer lodern. Verbote wurden aufgehoben.
W egen der anhaltenden Trockenheit wurde Anfang dieser Woche in den Völkermarkter Gemeinden ein Osterfeuer-Verbot in Betracht gezogen. Aufgrund der Niederschläge in den vergangenen zwei Tagen haben sich die Gemeinden nun aber für die traditionellen Feuer entschieden.
In der Gemeinde Bleiburg gab es große Bedenken. Bis Freitag Mittag galt ein allgemeines Osterfeuer-Verbot. "Wenn es weiterhin sehr stark regnet, könnte ich meine Meinung noch ändern, aber dann brennen die Osterhaufen sowieso nicht", so Bürgermeister Stefan Visotschnig. Um 12.30 Uhr hob Visotschnig das Verbot auf. Gallizien und Völkermarkt hatten ebenfalls ein Verbot ausgesprochen, aber gestern wieder aufgehoben. "Es ist besser die Osterfeuer brennen an diesem verregneten Wochenende, denn nächste Woche soll es wieder trocken sein", sagt Rudolf Tomaschitz (SP), Bürgermeister in Gallizien.
Erhöhte Alarmbereitschaft
Die anderen Gemeinden des Bezirkes hatten bis gestern zugewartet und Rücksprache mit Meteorologen sowie den Feuerwehren gehalten, die dieses Osterwochenende in erhöhter Alarmbereitschaft stehen. "Nach Absprache mit der Feuerwehr geben wir grünes Licht", so Rudens Bürgermeister Rudolf Skorjanz (SP).
Friedrich Flödl (LFA), Bürgermeister von Feistritz ob Bleiburg appelliert zudem an die "Eigenverantwortung". Es sollte immer eine Löschhilfe bereitstehen. Auch in Griffen dürfen die Osterfeuer lodern. "Bis jetzt hatten wir drei Milliliter Niederschlag, Tendenz steigend", so der Griffner Bürgermeister Josef Müller (ÖVP), der auch die Swimmingpool-Besitzer in Griffen auf eine neue Verordnung aufmerksam macht: "Wegen der ungewöhnlichen Trockenheit müssen heuer Pool-Befüllungen in der Gemeinde angemeldet werden", so Müller. Die Gemeinde vergibt dann Termine für die Befüllung.











