Kirchenwirt in Sankt Kanzian insolvent
Der Pächter des Gasthofes "Kirchenwirt" in Sankt Kanzian hat 160.000 Euro Schulden angehäuft. Der Betrieb läuft vorerst weiter.

Foto © Fotolia
In die Insolvenz geschlittert ist der Betreiber des Gasthofes Kirchenwirt in St. Kanzian, die Klopeinerbräu KG. Das teilte am Montag der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) mit.
Erst im Vorjahr verpachtete der Eigentümer des Gebäudes, Bürgermeister Thomas Krainz, die Räumlichkeiten. Dieser hat das Dorfgasthaus zuvor umgebaut. Der neue Betreiber, die Familie Christine und Gerhard Hackl aus Wien, habe für die Eröffnung rund 130.000 Euro investiert. Das Lokal sei über den Sommer gut gegangen, in den Wintermonaten sei es dann zu Problemen gekommen. Die hohe Pacht und die zu geringen Einnahmen hätten laut AKV-Leiter Arno Ruckhofer zur Insolvenz geführt. Eine Rolle dabei hätte auch die Sperre der Draubrücke bei Stein gespielt, durch die "St. Kanzian zur Sackgasse wurde", so Ruckhofer. Bekanntlich bleibt die Sperre der Brücke noch bis Ende Juni aufrecht.
Betrieb läuft weiter
Der Betrieb im Kirchenwirt laufe vorerst weiter, ein neuer Pächter werde aber gesucht. Sechs Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Die Aktiva belaufen sich auf rund 84.000 Euro. Diesen stehen Passiva in Höhe von 160.000 Euro gegenüber.
Zum Insolvenzverwalter wurde der Völkermarkter Rechtsanwalt Gottfried Tazoll bestellt. Die Forderungen der Gläubiger sind bis zum 2. Mai beim Landesgericht Klagenfurt anzumelden.












