"Wahlmuffel" in St. Ruprecht
Pfarrgemeinderatswahlen in Völkermarkt: In St. Ruprecht gingen 27 von 2700 Katholiken zur Wahl. Die Beteiligung liegt somit bei einem Prozent.

Foto © KLZ/BudaiMinus-Rekord: Nur ein Prozent der St. Ruprechter Schäfchen gingen zur Wahl
Die Wahl ist geschlagen - die Katholiken aus den vier Dekanaten des Bezirkes Völkermarkt wählten Sonntag die neuen Pfarrgemeinderäte. Rund jeder Fünfte (22,6 Prozent) machte von seinem Wahlrecht Gebrauch. Damit liegt man etwas über dem KärntenSchnitt von rund 19 Prozent.
Ein Ausreißer, was die Wahlbeteiligung betrifft, ist die Pfarre St. Ruprecht bei Völkermarkt. Dort gab lediglich ein Prozent der Wahlberechtigten, nämlich 27 von 2700, ihre Stimme ab. Wie diese außerordentlich niedrige Beteiligung zustande kommt, kann sich Pfarrer Josef Damej nicht erklären: "Ich habe keine Ahnung."
Über dem Kärnten-Schnitt von 45 Jahren liegt man im Bezirk Völkermarkt beim Durchschnittsalter der Pfarrgemeinderäte. Das liegt nämlich bei 50,1 Jahren. Auffallend jung sind die Räte in Globasnitz - sie sind im Schnitt 41,5 Jahre alt. Die ältesten sind in St. Thomas/Zeiselberg im Dienst - sie sind im Schnitt 59 Jahre alt. "Mit einem Altersschnitt von 45 Jahren ist der Pfarrgemeinderat ein eher jüngeres Gremium. Vor allem, wenn man bedenkt, dass das Durchschnittsalter bei Priestern bei mehr als 60 Jahren liegt", so Maximilian Fritz, Referent für Pfarrgemeinderäte.
Features
Die Detail
Wahlbeteiligung. Völkermarkt (21,4 Prozent), Tainach (26,7 %), Bleiburg (22,9 %) und Eberndorf (19,4 %)
Alter. Die jüngsten Pfarrgemeinderäte sitzen in Globasnitz (41,5 Jahre), die ältesten in St. Thomas/Zeiselberg (59 Jahre)
Zahlen. Quelle: Diözese Gurk, vorläufiges Ergebnis, da Ergebnisse der Urwahlen noch ausstehen











