Globasnitz fragt jetzt die Bürger
Volksbefragung geplant: Die Gemeinde-Kooperation mit Feistritz ob Bleiburg soll nur bei einer Zustimmung der Bevölkerung entschieden werden.
Foto © KK
Es sei immer die Absicht gewesen, die Bevölkerung in die Entscheidung über die Kooperation der Südkärntner Gemeinden Feistritz ob Bleiburg und Globasnitz einzubeziehen. Das versicherten Landesrat Achill Rumpold (ÖVP) und die Bürgermeister Friedrich Flödl (Feistritz, Liste für alle) und Wolfgang Wölbl (Globasnitz, SPÖ) bei einer Informationsversammlung Donnerstagabend.
In Globasnitz werde eine Volksbefragung über die enge Verschränkung mit der Nachbargemeinde entscheiden, legte sich Bürgermeister Wölbl fest. "Wenn sie es nicht haben will, wird es ein Nein sein. Wenn sie es will, wird es ein Ja sein. Wir werden alle damit leben müssen", so Wölbl. Zuerst würden aber die Konzepte über die Kooperation im Detail in Arbeitsgruppen ausgearbeitet.
In die Arbeitskreise wird die Einheitsliste einbezogen. Sie war von den Vorplanungen ausgeschlossen gewesen. Daraufhin hatte der Globasnitzer Vizebürgermeister Bernard Sadovnik eine Bürgerinitiative gegründet und binnen weniger Tage 700 Unterschriften gegen die "Geheimpläne" und die Vorgangsweise gesammelt.












