Bleiburger Wasser wird chlorfrei
An der Podritschnig-Quelle in Unterort wird eine moderne UV-Anlage eingebaut. Weiters ist die Sanierung der Steinbergerquelle geplant.
Die Verträge sind unter Dach und Fach", zeigt sich Stadtrat Johann Rigelnik (VP) erfreut. Mit der Schneeschmelze wird mit dem Einbau der Ultraviolett-BestrahlungsAnlage (UV-Anlage) an der Podritschnig-Quelle in Unterort begonnen. Die Investitionskosten betragen 150.000 Euro, wobei 105.000 Euro aus dem Gebührenhaushalt fließen, der Rest wird vom Land gefördert.
Um das Projekt finanzieren zu können, hat die Gemeinde kürzlich den Wasserzins von 1,02 auf 1,55 Euro pro Kubikmeter Wasser angehoben. "Die neue Anlage wird qualitatives Wasser ohne Geruchs- und Geschmacksveränderungen garantieren", so Rigelnik, der seit November des vergangenen Jahres für die Wasserversorgung zuständig ist.
Maßnahme seit 2004
Seit 2004 muss dem Trinkwasser, das in die Bleiburger Haushalte fließt, wegen der immer wieder auftretenden Keime Chlor beigemengt werden. Dies führte zu Protesten (die Kleine Zeitung berichtete). Die Beimengung von Chlor ist nicht gesundheitsschädlich, verursacht aber einen für viele Menschen unangenehmen Chlorgeschmack. "Wir wollen das gute Petzenwasser rein in die Haushalte liefern", sagt Rigelnik, der in Zukunft auch mit dem Wasserwerk in Feistritz kooperieren will. "Die Anlagen sollen gemeinsam betreut werden", meint der Stadtrat, der sich von dieser Maßnahme Einsparungen beim Personal und auch beim Material erwartet.
Ein weiteres Anliegen des Politikers ist die Sanierung der Steinbergerquelle beim Bründlteich. "Wir wollen die historische Quelle neu fassen und entsprechend restaurieren." Im Sommer werde in der Stadtgemeinde auch ein Wasserinformationstag abgehalten, wo die Bürger umfassend über das Wasser als "Gold der Zukunft" informiert werden.











