Endlich Tempo 50 vor der Schule
Der Kampf hat sich gelohnt: Im Bereich der Volksschule Heiligengrab bei Bleiburg gilt ab sofort Tempo 50. Eltern und Lehrer können nach jahrelangen Interventionen endlich aufatmen.

Foto © KatzVon der Schule bis zur Bushaltestelle wurde Tempo 50 verordnet - von dort bis zur Einfahrt vorne soll der Gehweg verlängert werden.
Die 50-Stundenkilometer-Beschränkung im Bereich der Volksschule Heiligengrab aufzustellen macht Sinn", sagt Bezirkshauptmann Gert Klösch. Nach einer Neubewertung der Verkehrssituation durch Sachverständige des Landes, habe er die Beschränkung für die Zeit des Schulbetriebes angeordnet.
Klösch weiter: "Die Stelle ist nicht ungefährlich. Es geht um den Schutz der Schulkinder, der absolute Priorität hat." Die neue Beschränkung werde natürlich auch polizeilich überwacht, in den Sommerferien aber außer Kraft gesetzt. "Ich hoffe, dass es nun nicht zu Beschwerden gegen die Maßnahme kommt", erklärte Klösch gestern gegenüber der Kleinen Zeitung.
Jahrelanger Kampf
Zufrieden zeigt sich auch Bürgermeister Stefan Visotschnig (SP). "Nach langjährigen Verhandlungen haben wir die Beschränkung erreicht." Denn sowohl Eltern als auch Lehrer haben schon jahrelang immer wieder auf eine Entschärfung der Gefahrenstelle gedrängt. Dass die Einfahrt nach Schilterndorf und zum Betonwerk Sadjak im 70-km/h-Bereich belassen wurden, sei, so Visotschnig, leider aufgrund der Straßenverkehrsordnung notwendig gewesen.
Von der Schule bis zur Einfahrt nach Schilterndorf werde - als weitere Maßnahme - demnächst auf der Schulseite ein Gehweg errichtet, um die Sicherheit der Kinder weiter zu verbessern. Diesbezügliche Verhandlungen mit dem Land seien laut Visotschnig schon im Laufen.
Eine weitere Gefahrenstelle ist die Bushaltestelle in Traundorf (Gemeinde Globasnitz). Nach einer Bereisung mit der Landesregierung wurden Hinweistafeln aufgestellt, "eine Beleuchtung ist geplant", sagt Bürgermeister Wolfgang Wölbl (SP). Von einem von Vizebürgermeister Bernard Sadovnik (EL) geforderten Limit von Tempo 70 wurde allerdings Abstand genommen.












