Petzen-Fonds soll das Schigebiet retten
Feistritz hofft bei Maßnahme auf Hilfe aus dem Bezirk. Weiters im Gemeinderat: Franz Mlinar wird Ehrenbürger, neuer Gemeindevorstand wurde angelobt.
Über fünf Stunden zog sich die Gemeinderatssitzung in Feistritz ob Bleiburg. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Rettung des Schigebietes Petzen sowie die Ehrenbürgerschaft für Franz Mlinar, die beinahe gescheitert wäre.
Nachdem sich der Gemeindevorstand im Vorfeld mit einer Gegenstimme (Einheitsliste) für die Verleihung eines Ehrenringes ausgesprochen hat, wurde im Gemeinderat ein Abänderungsantrag gestellt. In diesem wurde die Verleihung der Ehrenbürgerschaft gefordert. Nach einer Sitzungsunterbrechung und in Abwesenheit der beiden Vizebürgermeister Hermann Innerwinkler und Franz Höller (beide Liste für alle, LFA), die gegen die Ehrenbürgerschaft waren, konnte mit 17 Mandataren ein einstimmiger Beschluss für die erste Verleihung gefasst werden.
Der Schibetrieb auf der Petzen ist bekanntlich stark defizitär. Weil das Land als Eigentümer der Petzen-Bergbahnen GmbH beschlossen hat, die Defizite ab 2014 nicht mehr abzudecken, hat der Gemeinderat einen Petzen-Fonds gegründet.
Partizipation
Dieser Fonds wird bereits im nächsten Jahr mit 50.000 Euro gespeist. "Wir hoffen, dass sich alle Gemeinden des Bezirkes am Fonds beteiligen", sagte Bürgermeister Friedrich Flödl (LFA). Beschlossen wurde auch die Errichtung von zwei zusätzlichen touristischen Angeboten für die Sommermonate. Mit einer Investition von 600.000 Euro werden eine Mountainbike-Strecke sowie ein Erlebnispark gebaut.
In der Sitzung wurde Hermann Srienz (SP) als neuer Gemeindevorstand angelobt. Er folgt Stefan Hütter nach. Mehrheitlich beschlossen wurde der Beitritt der Marktgemeinde zur Arbeitsgemeinschaft "Lebensraum Petzen/Peca", deren Ziel es ist, die Windräder zu verhindern.











