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Zuletzt aktualisiert: 26.08.2011 um 20:19 UhrKommentare

Die Helfer suchen Helfer

Rotes Kreuz schreibt Verluste. Um dennoch Hilfe gewährleisten zu können, werden mehr Freiwillige im Bezirk benötigt.

Im Bezirk Völkermarkt gibt es 20 berufliche und 145 ehrenamtliche Notfallhelfer, trotzdem: "Es ist immer mehr zu tun und Freiwillige brauchen wir immer", erklärt Franz Jordan, Notfallsanitäter.

Für Jordan ist die Freiwilligkeit das "Grundprinzip" in vielen Bereichen. Nicht nur beim Kranken- und Rettungstransport seien die freiwilligen Helfer große Stützen, viele arbeiten auch im Sozialdienst, beim Besuchsdienst und bei der Katastrophenhilfe mit. "Insgesamt kommen wir dann in allen Bereichen auf 200 ehrenamtliche Mitarbeiter." Vor allem in Völkermarkt seien viele Freiwillige ehemalige Zivildiener. Jordan: "Ohne diese würde das System zusammenbrechen. Viele Zivildiener bleiben dann als Ehrenamtliche bei uns."

"Kleine Zeitung" hilft mit

Aber auch die Kleine Zeitung habe sehr bei der Rekrutierung der Freiwilligen geholfen. "Durch regelmäßige Berichterstattung und Hinweise auf unsere Treffen werden viele Menschen auf uns aufmerksam", erklärt Jordan.

Auch Wolfgang Schober, Pressesprecher des Landesverbandes Kärnten, weist darauf hin, dass das Land Freiwillige brauche. "Die Rettungstransporte werden immer mehr. 480.000 Stunden sind die Helfer jährlich im Einsatz. Ohne Ehrenamtliche ist das nicht zu schaffen." Zwar finanziere sich die Organisation durch den "Rettungseuro" vom Land und Beiträgen von unterstützenden Mitgliedern, sie schrieb 2010 dennoch rote Zahlen.

SANDRA BAUMGARTNER

FAKTEN

Völkermarkt. 145 ehrenamtliche und 20 hauptberufliche Helfer sind im Einsatz.

Kärnten. 2500 freiwillige, 600 hauptberufliche Einsatzkräfte und über 200 Zivildiener.

Präsident. Peter Ambrozy.

Dienststellen. Kärntenweit acht Bezirksstellen, eine davon in Völkermarkt. 15 Ortsrettungsstellen, eine davon in Bleiburg.

Finanzierung. 8,53 Euro pro Einwohner von Land und Gemeinde ("Rettungseuro") und Spenden von 60.000 unterstützenden Mitgliedern.

Aufwand. 2010 rund 19 Millionen Euro. Verlust: 1,7 Millionen Euro.

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