"Wilde" Diskussion beim Jägertag
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Beim 63. Landesjägertag, der am Samstag im Kultursaal in Griffen ausgerichtet wurde, gaben sich 350 Waidfrauen und -männer ein Stelldichein. Landesrat Josef Martinz bezifferte die jährlichen Wildschäden mit sechs Millionen. "Trend steigend", ortete Christian Matitz von der Landesforstdirektion massiven Handlungsbedarf. Bezirksjägermeister Franz Josef Koschuttnigg appellierte, vor allem das Schwarzwild zu dezimieren. Ähnlich argumentierten der Landtagsabgeordnete Jakob Strauß und Kammerpräsident Johann Mössler.
Landeshauptmannstellvertreter Uwe Scheuch, der seitens der Jägerschaft mit der Verdienstmedaille in Bronze ausgezeichnet wurde, dementierte die Aussagen seiner Vorredner und stellte die Problematik "als immer wiederkehrender Diskussionsstoff" in Abrede. SABINE JAGER












