"Europa 2009" war Gewinn
Mit einem Plus von 61.000 Euro bilanziert die Europaausstellung in Bleiburg. Jetzt wartet man noch auf die Bilanz des Stifts Sankt Paul für die Gesamtabrechnung.

Foto © Rosina Katz-LogarDer Teil Bleiburg der Europaausstellung 2009 wurde bei der jüngsten Gemeinderatssitzung abgerechnet
Mit einem Bilanzgewinn von 61.000 Euro konnte die Stadtgemeinde Bleiburg als Gewerbebetrieb die Europaausstellung für das Jahr 2009 abschließen. Die Sonderausstellung in Museum Werner Berg, Europafeste sowie das Kresnik-Theater haben mehr als 50.000 Besucher nach Bleiburg gebracht. Die Verwendung der nun frei gewordenen Mittel ist noch unklar: "Das ländliche Wegenetz der Stadtgemeinde ist extrem sanierungsbedürftig", so Gemeinderat Stefan Domej (EL), bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch. Die Straße auf den Kleinkömmel müsste sofort saniert werden, es sei auch an der Zeit, den Volleyballclub SK Posojilnica Aich/Dob für seine Leistungen mit einer Unterstützung zu würdigen.
Noch nicht endgültig
Kulturstadtrat Georg Mandl (EL) erklärte gegenüber der Kleinen Zeitung, dass eine endgültige Abrechnung der Europaausstellung derzeit noch nicht aktuell sei, weil das Projekt in Kooperation mit dem Stift Sankt Paul organisiert wurde. In einer gemeinsamen Sitzung am 5. April werde die weitere Vorgangsweise geklärt. Für die heurige Sonderausstellung im Werner-Berg-Museum unter dem Titel "Explosion der Farbe - Aquarelle der Sammlung Leopold", die Werke großer Meister in Bleiburg zeigt, hat der Gemeinderat einstimmig 170.000 Euro genehmigt.
Beschlossen wurde auch das Budget 2011 mit einer ausgeglichenen Gesamtgebarung von 7,3 Millionen Euro. Erfreulich sei die Stärkung der Finanzkraft und ein Rückgang der Pro-Kopf-Verschuldung, sagte Bürgermeister Stefan Visotschnig (SP). Zur Stärkung des Kassenbestandes nimmt die Stadtgemeinde 900.000 Euro an Kassenkrediten bei den drei ortsansässigen Banken auf.
Die EL stellte einen Antrag auf Erhaltung der Kleinschulen durch Schwerpunkte. Eine Resolution für die Erhaltung des Kasernenstandortes Bleiburg und Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht wurde auf Antrag der Freiheitlichen verabschiedet.











