Nach zwei Monaten gab Drau einen Toten frei
Mitarbeiter der Firma "Verbund" sahen Dienstagnachmittag an der Oberfläche der Drau einen leblosen Körper treiben. Die Leiche konnte ans Ufer gebracht und an die Polizei übergeben werden.

Foto © KLZ/Scheriau
Ein Unglücksfall, der sich vor mehr als zwei Monaten in Stein im Jauntal ereignet hatte, konnte jetzt von der Polizei abgeschlossen werden. Am 5. Jänner hatte ein Anrainer beobachte, wie ein unbekannter Mann von der Eisenbahnbrücke in die Drau stürzte und unterging. Die alarmierten Einsatzkräfte suchten den Fluss ab, der Unbekannte blieb jedoch verschwunden.
Jetzt gab die Drau den Toten frei. Arbeiter der Hydro-Power, die am Dienstag bei Neudenstein mit Baggerarbeiten an der Drau beschäftigt waren, erblickten gegen 14.15 Uhr Teile einer Leiche. Diese ragten bei einer Sandbank in der Mitte des Flusses aus dem Wasser, das dort derzeit nur etwa 1,5 Meter tief ist.
Die Arbeiter schlugen Alarm, Die Polizei und die FF Peratschitzen rückten an. Einsatztaucher der Feuerwehr bargen den Toten und brachten ihn zum Ufer.
"Der Leichnam wurde an Ort und Stelle einer Untersuchung sowie einer Identifizierung unterzogen", berichtet der ermittelnde Beamte Gerald Lipitz von der Polizeiinspektion Völkermarkt. "Seine Vermieterin sowie gute Bekannte konnten ihn eindeutig identifizieren." Es handelt sich um einen 55-jährigen Mann aus Althofen bei Grafenstein. Die Ursache für den Sturz von der Brücke bleibt ungeklärt. "Fremdverschulden ist aber auszuschließen. Der Leichnam wurde zur Beerdigung freigegeben", sagt Lipitz.










