Striezel flogen heuer nicht so tief
Premiere in Stein: Am Sonntag wurden die Striezel erstmals vom neu renovierten Hospiz geworfen. Der alte Brauch zog 1000 Menschen ins Jauntal.
Einen halben Meter tiefer als sonst flogen die "Striezalan" beim diesjährigen Striezelwerfen im Gedenken an die Armenstiftung der seligen Hildegard von Stein, nachdem im Herbst des Vorjahres das alte Hospiz renoviert und der Balkon abgesenkt wurde. Für Geistlichen Rat Friedrich Isop der passende Anlass, die am Bau beteiligten Firmenchefs als Ehrengäste am Sonntag zum Striezelwerfen einzuladen: Baumeister Werner Lorber, Elektromeister Anton uek, Spengler Manfred Krall und Holzbauer Stefan Smrenik.
Nach dem von Pfarrer Isop zelebrierten Festgottesdienst ging es mit den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates, allen voran Obfrau Claudia Rogatschnig, auf den neuen Balkon, wo sich auch Bischofsvikar Josef Marketz im Striezelwerfen übte. Die 3000 Agathe-Striezel wurden unter die 1000 Menschen auf dem Kirchplatz, darunter auch Bürgermeister Thomas Krainz, geworfen.
Wer sich das Fangen ersparen wollte, konnte vorher die Heil und Segen bringenden Brote für eine freiwillige Spende erstehen. 1200 Euro wurden dabei eingenommen und weitere 600 Euro mit Verköstigung, freut sich Isop. Damit werden die noch offenen Renovierungskosten abgezahlt.











