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Kohlbach hat Auftrag für Fernwärme in Spittal Volksschüler seit zehn Jahren betreut Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Völkermarkt Nächster Artikel Kohlbach hat Auftrag für Fernwärme in Spittal Volksschüler seit zehn Jahren betreut
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2010 um 15:11 UhrKommentare

Jetzt soll Gefahrenstelle entschärft werden

Jener Unfallort, an dem vorige Woche eine Schülerin (10) aus Kohldorf ihr Leben verlor, birgt große Gefahren: Die Kreuzung ist sehr unübersichtlich. Jetzt werden Maßnahmen überlegt und gefordert.

 Ort des tragischen Unfalls an der Abzweigung nach Kohldorf (links)

Foto © Budai Ort des tragischen Unfalls an der Abzweigung nach Kohldorf (links)

Die Tragödie um die zehnjährige Schülerin aus Kohldorf - sie wird morgen in St. Ruprecht verabschiedet -, die Mittwoch vor einer Woche auf dem Nachhauseweg von der Schule bei Kohldorf von einem Auto niedergestoßen wurde und in der Folge verstarb, hinterlässt große Betroffenheit. Sie war gegen 17 Uhr bei der Bushaltestelle an der Seeberg Straße ausgestiegen und am Radweg bis auf Höhe der Kreuzung nach Kohldorf gegangen, bevor sie die Straße überquerte und das Unglück geschah.

Neuralgische Punkte

"Das Kind hat sich insofern richtig verhalten, indem es den Radweg benützte, um dann auf kürzestem Weg über die Bundesstraße zu gelangen", sagt Josef Pototschnig, Kommandant der Polizeiinspektion Eberndorf. Ihm ist bewusst, dass in diesem Bereich sowohl die Bushaltestellen als auch die Kreuzung nach Kohldorf und St. Marxen Gefahrenpunkte sind. Demnächst wird dort auch noch ein Lokal eröffnen, was das Gefahrenpotenzial verstärken wird.

Gleich mehrere Faktoren kommen dort zusammen: der Straßenverlauf über eine Kuppe mit lang gezogener Kurve, der im Verhältnis zur dort üblichen Fahrgeschwindigkeit (erlaubt ist Tempo 100) nicht genügend Sicht bietet; an der Bushaltestelle in Richtung Völkermarkt gibt es keinen Gehweg; bei schlechtem Wetter und Nebel ist zusätzlich die Sicht beeinträchtigt. Dieser Unfall von voriger Woche ist aber laut Recherche ein tragischer Einzelfall.

Beschränkung gefordert

Potoschnig will demnächst bei der Bezirksbehörde Tempo 70 für den Bereich beantragen. "Auch eine Straßenbeleuchtung wäre sinnvoll", so Pototschnig. Eberndorfs Bürgermeister Gottfried Wedenig geht sogar noch einen Schritt weiter, nachdem gestern Anrainer bei ihm vorgesprochen haben: "Wir werden uns für einen Zebrastreifen einsetzen, Warntafeln und zusätzlich eine Beleuchtung." Bezirkshauptmann Gert Klösch erklärte am Dienstag, man werde sich die Stelle anschauen. Was gemacht wird, sei aber "immer eine Gesamtbewertung mit Fachleuten".

HUBERT BUDAI

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