Ruhiger 617. Wiesenmarkt
Am Montag endete der Bleiburger Wiesenmarkt. Laut Schätzung der Polizei 130.000 Besucher. Viele Jugendliche unter 15 in der Nacht allein unterwegs.
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Eines der ruhigsten Feste seit vielen Jahren", attestiert Bleiburgs Polizeichef Hans-Jörg Karner dem Verlauf des Bleiburger Wiesenmarktes aus der Sicht der Einsatzkräfte.
"Trotz gewaltiger Staus am Sonntag, die bis zur Lippitzbachbrücke, Mittlern und Gonowetz reichten, war die An- und Abreise der Gäste sehr diszipliniert", berichtet Karner. Es gab keinen Unfall mit Personenschaden, allerdings wurden wegen Übertretung des Parkverbots aus der Abschleppzone 15 Autos entfernt. Dass nur drei Alkoholdelikte zur Anzeige kamen und ein einziger Führerschein abgenommen wurde, sei laut Karner auch "der guten Disziplin der Zeltbetreiber zuzuschreiben".
Kind alkoholisiert
Aus kriminalpolizeilicher Sicht wurden zehn Delikte protokolliert. "Die Körperverletzungen passierten ausschließlich unter Jugendlichen", so Karner, der unter jungen Menschen eine Zunahme beim Alkoholkonsum (eine 15-Jährige mit 1,76 Promille) und bei der Gewaltbereitschaft feststellt. Die Verletzung des Jugendschutzes wurde 13 Mal zur Anzeige gebracht. Zahlreiche Jugendliche unter 15 Jahren seien in den Nächten ohne Begleitung unterwegs gewesen. "Die Stadt ist vom Vandalismus verschont geblieben, die Kooperation und ständige Anwesenheit der Sicherheitskräfte hat Wirkung gezeigt", resümiert Karner.
Kraftvoller Markt
Zufrieden ist auch Marktmeister Arthur Ottowitz. "Es war ein schönes Volksfest, international und spannend." Besonders am Sonntag habe man die Kraft des Wiesenmarktes so richtig spüren können. Eine sehr traurige Geschichte sei allerdings der Tod des kleinen Sebastian.













