Jetzt geht's um die Wurst
Vor zehn Jahren war es noch eine Zitterpartie - heute ist das Salamifest aus Eberndorf gar nicht mehr wegzudenken. Am Sonntag wird verkostet.
Es war eine echte Zitterpartie", erinnert sich Stefan Pototschnig an das erste Salamifest am 8. August 2001. "Dennoch haben spontan zwölf Bürgermeister des Bezirks bei der Verkostung der 44 Salamiproben mitgemacht und so quasi die Erfolgsgeschichte begründet", ist der Obmann der Jauntaler Salamibauern überzeugt.
"Ursprünglich sollte das Salamifest eine Art Vorfest für das Farantfest werden, in dessen Rahmen der beste Produzent der regionalen Wurstspezialität gekürt wird", so Pototschnig. Dass das Salamifest derartige Dimensionen annimmt und alljährlich tausende Besucher aus dem gesamten Alpen-Adria-Raum anlockt, hätte sich der "Salamibote" nicht zu träumen gewagt.
"Die Politik, vor allem aber die Medien, haben wesentlichen Anteil daran", ist Pototschnig dankbar und verweist auf Kleine Zeitung-Kuchlmasta Peter Lexe: "Er unterstützt uns seit Anbeginn, indem er alljährlich mit verschiedenen Schmankerln aufwartet."
Kirche und Kost
Die Erwartungen der Veranstalter haben sich im abgelaufenen Jahrzehnt mehr als erfüllt. Das führt der oberste Salamibauer auf die vier Säulen des Festes, nämlich Kirche, Kunst, Kultur und Kost zurück, sowie auf die Devise des Vereins: "Nur beste Qualität hat eine echte Überlebenschance." Tatsächlich: "Durch das Salamifest profitiert die gesamte Region", sind sich Bürgermeister Gottfried Wedenig und Marktreferent Kajetan Glantschnig einig.
"Das Salamifest stärkt den Bauernstand massiv", freut sich Landwirtschaftsreferent Friedrich Wintschnig und EU-Referent Stefan Kramer gefällt die Völker verbindende Kulinarik. Auch Produzenten aus der Steiermark, Italien und Slowenien bereichern das Fest mit Leckerbissen und bäuerlichem Kunsthandwerk aus ihrer Heimat.











