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Zuletzt aktualisiert: 28.07.2010 um 20:16 UhrKommentare

Wasser-Hilfe aus Slowenien

Im Bezirk wird das Nutzwasser knapp. Bleiburg organisiert sich Transporthilfe von den slowenischen Nachbarn - in St. Margarethen fehlt es sonst auch an Trinkwasser.

Die Temperaturen haben sich nun zwar etwas abgekühlt, der ersehnte Regen fiel bis heute dennoch nur spärlich. Die Folge für manche Gemeinde im Bezirk: Das Wasser wird knapp.

Vor allem St. Margarethen ob Bleiburg, mit 800 Meter Seehöhe einer der höchstgelegenen Orte in der Stadtgemeinde, kämpft während der Sommermonate mit der Wasserknappheit. "Der Hochbehälter dort oben ist klein und seit 14 Tagen haben wir jetzt wieder Probleme mit der Wasserversorgung", sagt Bürgermeister Stefan Visotschnig. Deshalb holte man sich Hilfe von den slowenischen Nachbarn.

Slowenien hilft

"Die FF Meica hilft mit ihrem Tanklöschfahrzeug beim Wassertransport - sonst müssten wir Tag und Nacht fahren", so Visotschnig. Bisher wurden 60.000 Liter Wasser nach St. Margarethen transportiert. Auch diese Woche werden die Wehren wohl zwei Mal ausrücken müssen. Die "grenzüberschreitende Nachbarschaftshilfe" funktioniert übrigens bereits seit Jahren.

Endlich einmal weniger Arbeit hat die Gemeinde Gallizien. Seit die Heinle-Quellen eröffnet wurden, hat auch die alljährliche Wasserknappheit im Sommer ein Ende: "Heuer mussten wir erst ein Mal Nutzwasser zu einem Bauernhof führen", sagt der Feuerwehrkommandant von Gallizien/Abtei, Rudolf Kucher. Am Haimburgerberg müssen manche Bauern ihr Vieh mit "externem" Wasser versorgen - viele hauseigene Quellen sind versiegt. "Die Bauern holen sich das Wasser für die Tiere selbst beim Rüsthaus", erklärt Feuerwehrkommandant Stefan Brodnig. Was man sonst noch tun kann? "Warten, bis es wieder regnet."

MICHAELA PRAPROTNIG

DIE LAGE IM BEZIRK

Wetterprognose. Ab heute soll es endlich ergiebig regnen, ein Adriatief wird heute und morgen für Abkühlung sorgen. Für das Wochenende ist erneut Sonnenschein angesagt

Vieh. Für die Tiere gibt es aufgrund der Dürre erstens weniger Grünfutter - was bei Bauern zu Viehnotverkäufen führt, und zweitens weniger Wasser - da viele hauseigenen Quellen versiegen. Bauern müssen das Wasser zum Hof transportieren

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