Heim im Herbst 2011 fertig
Am Dienstag genehmigte nach vier Jahren Verzögerung die Landesregierung die Errichtung eines auf 85 Betten ausgelegten Pflegeheims in Kühnsdorf.

Foto © BudaiMit dem Pflegeheim in Kühnsdorf erhält der Sozialhilfeverband nach Neuhaus und Völkermarkt sein drittes Seniorenzentrum im Bezirk
Der Bezirk Völkermarkt bekommt einen neuen sozialen Leitbetrieb", erklärte gestern Landesrat Christian Ragger (FPK) nach der Regierungssitzung, bei der die Errichtung eines 85 Betten zählenden Pflegeheimes in Kühnsdorf genehmigt wurde.
Dabei werde nicht der Projektbetreiber, der Sozialhilfeverband Völkermarkt, als Bauherr auftreten, sondern die landeseigene Baugesellschaft "Kärntner Heimstätte" wird das Heim für rund neun Millionen Euro errichten. "Es ist nicht sinnvoll, dass soziale Organisationen wie in der Vergangenheit selbst Projekte realisieren. Das sollte sie den Bauprofis überlassen", betonte Ragger. Erste Erfolge hätten sich bereits in der Planungsphase gezeigt, da laut Ragger "die kalkulierten Kosten in Kühnsdorf reduziert werden konnten". Das Land unterstützt die Investition mit einem zinsbegünstigten Darlehen von 2,3 Millionen Euro.
50 neue Arbeitsplätze
Im neuen Sozialzentrum werden ab Herbst nächsten Jahres 75 Senioren dauerhaft versorgt und für kurzfristige Aufenthalte stehen zehn Kurzzeit- beziehungsweise Überleitungsbetten zur Verfügung. Weiters werden, wie schon ursprünglich geplant, an diesem Standort auch die Zentralküche und Wäscherei für den Sozialhilfeverband errichtet. In Summe entstehen im Rahmen dieses Projekts 50 neue Arbeitsplätze.
"Das Heim in Kühnsdorf ist eines von zehn Projekten mit insgesamt 800 Betten, die bis 2015 die Versorgung in Kärnten sicherstellen werden. Die Landesregierung stellt sich der Verantwortung, den steigenden Bedarf aufgrund der demografischen Entwicklung zu decken", erklärte Ragger. Weiters sollen auch die alternativen und ambulanten Angebote weiter ausgebaut werden.











