Bilanz von Lob und Tadel
Erste Entleerung des "Lob- und Tadelkastens": Völkermarkter bemängeln Sauberkeit und Stadtbild und wünschen mehr künstlerische Aktivitäten.

Foto © BudaiStadtmarketingbetreuerin Gisela Meran mit den ersten Zuschriften aus dem gelben Briefkasten
Der Urlaubsgast vom Klopeiner See sieht zuerst ein Bordell, danach einen Autoschrottplatz und dann eine Bruchbude. Wenn das das Entree der Bezirksstadt ist, dann ist das ein trauriger erster Anblick", lautet eine der Zuschriften aus dem "Lob- und Tadelkasten", den der Wirtschaftsverein Zukunft Völkermarkt vor knapp einem Monat auf dem Völkermarker Hauptplatz aufgestellt hat.
Damit will der Verein die Völkermarkter und auch Gäste dazu animieren, Anregungen, Ideen, Wünsche und Beschwerden loszuwerden, um Völkermarkt attraktiver zu machen. Gisela Meran, Stadtmarketingbetreuerin: "Durch den Briefkasten haben auch jene, die sich nicht offen zu sagen getrauen, was sie meinen, die Möglichkeit, sich zu äußern.
Sie ist mit der ersten Auswertung der Zuschriften zufrieden, Etliche hat sie schon an die Stadtgemeinde weitergeleitet, etwa den Wunsch nach Aufstellung von mehr Abfallkörben in der Griffner Straße, oder die Kritik an der öffentlichen WC-Anlage, die laut Bürgermeister Valentin Blaschitz noch heuer erneuert werde. Gewünscht wird auch eine deutlich sichtbare Hinweistafel zum Völkermarkter Stadtzentrum an der Südseite der neuen Umfahrung - der Wegweiser allein sei nicht ausreichend.
"Sehr gelobt wurde die Aktion der Auslagengestaltung zusammen mit der Polytechnischen Schule und Künstlerin Danja Kulterer. Es werden weitere solche Aktivitäten gewünscht", sagt Meran, die sich schon auf die weiteren Zuschriften freut.












