Wieder heißt es: Derby-Time!
St. Michael/Lav. empfängt in der Kärntner Liga morgen (15.30) ATSV Wolfsberg. Völkermarkt muss heute zu Leader Treibach
ST. MICHAEL. Im Lavanttal jagt ein Derby-Highlight das nächste. War letztes Wochenende beim Regionalliga-Knüller St. Stefan gegen WAC/St. Andrä schon der Teufel los, gibt's morgen zwischen St. Michael/Lavanttal und ATSV Wolfsberg die Ligaversion des nachbarschaftlichen Kräftemessens.
Für Gastgeber St. Michael, derzeit 14. in der Tabelle, gibt's mit Neo-Trainer Peter Kienleitner nur ein Motto: Punkte sammeln. Wollen doch Hübler, Knauder und Co. so rasch wie möglich aus der Kellerzone Richtung gesicherten Mittelfeldplatz marschieren. Und um die derzeit nicht wirklich leichte Ausgangslage entscheidend zu verbessern, sollen nach dem 0:0 gegen Penk nun gegen ATSV drei Punkte her. "Es wird zwar nicht leicht, aber wenn wir unsere Chancenauswertung verbessern und vor allem in taktischer Hinsicht alles wie gewünscht umsetzen, dann ist ein Sieg sicherlich möglich", ist Trainer Kienleitner überzeugt. Sein Gegenüber, Helmut Kirisits, zeigt trotz theoretisch besserer Ausgangslage seiner Truppe (9.) auch wahrlich Respekt vor dem Gegner. "Ein Derby hat immer eigene Gesetze, aber wir gehen zuversichtlich in die Partie." Beim ATSV fällt Wolfi Rader nach der 5. gelben Karte aus, bei Hausherren fehlt Roland Schrammel definitiv, Uros Plaznik ist fraglich.
Bereits heute Abend wird's für Völkermarkt ernst. Die Vasijevic-Truppe gastiert um 18 Uhr bei Leader Treibach. "Treibach hat derzeit einen Lauf, aber jeder Lauf geht einmal zu Ende - vielleicht schon gegen uns. Doch mit einem Punkt wären wir schon zufrieden", so Vasiljevic. In den letzten drei Saisonen war allerdings Völkermarkt in Treibach immer erfolgreich. BIRGIT KAINER















