Freiheitliche attackieren SPÖ wegen Verlegung von Sitzung
Grebenjak behauptet, er hätte keine Einsicht in Akten bekommen. Sozialreferentin wehrt sich gegen Vorwürfe.
VÖLKERMARKT. Die SPÖ würde die Ausschussarbeit blockieren -"trotz mehrerer Versuche konnten die freiheitlichen Ausschussmitglieder nicht in die Unterlagen der anberaumten Sozialausschusssitzung Einsicht nehmen", warf vorige Woche Vizebürgermeister Gerald Grebenjak von den Freiheitlichen in Völkermarkt in einer Aussendung Völkermarkts Sozialreferentin Edeltraud Gomernik-Besser (SPÖ) vor. Dabei ging es um Wohnungsvergaben.
Die für 11. März anberaumte Sitzung wurde dann kurzfristig auf den 15. verlegt. "Herr Grebenjak hätte immer in die Unterlagen Einsicht nehmen können", verteidigt sich Gomernik-Besser. Sie selbst habe mit ihrer Sachbearbeiterin im Sozialreferat die Unterlagen für die Ausschusssitzung vorbereitet und Stadtrat Hans Steinacher und Grebenjak gebeten, sich dazu zu setzen, "doch sie haben abgelehnt und sind gegangen", so Gomernik-Besser. Sie habe dann - "zur rechtlichen Absicherung" - die Sitzung verschoben. Die Abstimmung über die Wohnungsvergaben sei laut Gomernik-Besser einstimmig gewesen. HUBERT BUDAI











