Halle hält Aich/Dob am Leben
Die Ballsporthalle in Bleiburg ist beschlossene Sache. Aich/Dob kann dadurch weiter existieren, ganz Unterkärnten profitieren.
BLEIBURG. Die Erleichterung ist dem Aich/Dob-Manager Martin Micheu sichtlich anzumerken. Ist doch seinem Klub durch die letzten Entwicklungen in Sachen Ballsporthalle Bleiburg das endgültige Aus erspart geblieben. "Ohne Halle hätten wir zusperren müssen", so Micheu.
Am Dienstag wurde in der Regierungssitzung aber nun einstimmig der Grundsatzbeschluss zur Errichtung der Ballsporthalle Bleiburg gefasst. "Es ist alles zugesagt und ich hoffe, dass alle Versprechen gehalten werden können", ist Micheu, der mit der Neuerrichtung der Ballsporthalle eine riesen Chance für die gesamte Region sieht, zufrieden. "Damit bleibt nicht nur der Spitzenvolleyball in Kärnten erhalten, auch der Schul- und Breitensport wird durch die Kooperation mit dem Jugend- und Familiengästehaus "Campus Futura" unglaublich profitieren. Und wenn alles richtig konzipiert wird, kann diese Halle ein Paradebeispiel für ganz Kärnten werden."
Nach dem Entwurf des Architektenbüros hat die Ballspielhalle eine bespielbare Fläche von 37x23 Meter, eine Höhe von zehn Meter wobei 500 permanente Zuschauerplätze und zusätzlich 200 Stehplätze vorgesehen sind. Um die Europacup-Tauglichkeit zu erreichen, ist eine Erhöhung der Zuschauerkapazität auf 1000 Sitzplätze durch mobile Zusatztribünen möglich. "Es ist zwar die kleinere Variante wie angedacht, aber damit können wir sehr gut leben, alle internationalen Spiele dort austragen", erzählt Micheu. Die Kosten werden sich auf rund 3,1 Millionen Euro belaufen und zwischen Land, der Jufa-Privatstiftung und der Stadtgemeinde Bleiburg aufgeteilt. Und wenn alles planmäßig läuft, könnte die Eröffnung noch im heurigen Jahr über die Bühne gehen. Der Baubeginn ist so schnell wie möglich angedacht, das Projekt sollte fünf bis sechs Monate Bauzeit nicht übersteigen. BIRGIT KAINER















