Autolenker fuhr in Stausee: Suchaktion
47-Jähriger fuhr Sonntagvormittag mit Auto in Völkermarkter Stausee. Polizei, Feuerwehr, Hundestaffel und Hubschrauber waren im Einsatz. Er wurde unversehrt gefunden.

Foto © KK/FeuerwehrTauch haben das Wasser abgesucht.
Eine groß angelegte Suchaktion hat gestern im Bezirk Völkermarkt ein 47-jähriger Mann ausgelöst. Kurz vor elf Uhr haben Passanten beobachtet, wie er mit seinem Auto bei der Draubrücke vermutlich absichtlich in den Völkermarkter Stausee gefahren ist. Der Mann konnte sich aber selbst aus dem Auto befreien und ans Ufer schwimmen. Dann ist er laut Augenzeugen einfach davongelaufen.
Taucher
"Wir waren nicht sicher, ob sich vielleicht eine zweite Person in dem Auto befunden hat", sagt Felix Dragy, Kriminalreferent im Bezirk Völkermarkt. Deshalb sind auch die Taucher der Feuerwehr ausgerückt und haben den Stausee in dem in Frage kommenden Bereich abgesucht. "Insgesamt waren wir mit 70 Mann im Einsatz", sagt Abschnittskommandant Ernst Eberle. Die Einsatzkräfte haben aber nicht nur nach einer möglichen zweiten Person gesucht, sondern auch stundenlang nach dem flüchtigen Autolenker. Die Hundestaffel der Polizei und auch der Hubschrauber haben sich an der Suche nach dem Mann beteiligt. "Wir haben außerdem bei Familienangehörigen nachgefragt und in Gaststätten nachgesehen, wo er sich manchmal aufhält", sagt Dragy. Der Abgängige konnte schließlich gegen 14.30 Uhr von der Polizei unversehrt gefunden werden. Er dürfte sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben, als er mit dem Auto in den Völkermarkter Stausee gefahren ist. Eine weitere Person war nicht in dem Fahrzeug.
Das Wrack wurde von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Wasser geborgen.
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Das Wrack wurde aus dem See gezogenFoto © KK/Feuerwehr











