Tragisches Unglück: Kind bei Frontalzusammenstoß getötet
Horrorunfall in Bleiburg: Zwei Autos krachten auf Kreuzung frontal zusammen. Dreijähriges Kind hatte keine Chance. Der Bub starb in den Armen eines Polizisten. Freund der Kindesmutter ringt mit dem Tod.

Foto © Christophorus 11Ein schwerer Unfall im Bezirk Völkermarkt kostete einem Kind das Leben
Es ist so schlimm, da fehlen einem die Worte", sagt Hans-Jörg Karner, stellvertretender Postenkommandant der Polizeiinspektion Bleiburg. Trotz sofortiger Reanimation ist der dreijährige Bub kurz nach dem Unfall in seinen Armen verstorben.
Um 9.45 Uhr kam es auf der Lipppitzbacher Bundesstraße (B 80a) im Kreuzungsbereich mit der Gemeindestraße Rinkenberg/Dobrowa zum folgenschweren Unfall: Ein Autolenker (47) aus Eberndorf, er fuhr in Richtung Ruden, krachte mit seinem BMW seitlich in den roten Golf einer Bleiburgerin (21). Sie war in die Bundesstraße eingefahren.
Im Fahrzeug der jungen Mutter befanden sich ihr Lebensgefährte, ein 21-jähriger Wiener, und ihr dreijähriger Sohn. "Der Bub ist am Rücksitz gesichert im Kindersitz gesessen", sagt Karner. Auch beide anderen Insassen dürften angeschnallt gewesen sein. Durch die Wucht des Aufpralles wurde das Auto der Mutter in den angrenzenden Acker geschleudert.
Es kam auf dem Dach zu liegen. Mutter und Kind konnten von Ersthelfern aus dem Auto geholt werden. Der junge Mann jedoch war eingeklemmt worden. "Wir haben ihn mittels Bergeschere aus dem Wrack geborgen", sagt Rainer Findenig, Kommandant der Stadtfeuerwehr Bleiburg. Anschließend wurde der Schwerstverletzte mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 11 ins UKH Klagenfurt gebracht. Er kämpft ums Überleben.
Die Mutter erlitt leichte Verletzungen, jedoch einen schweren Schock. Sie wurde bereits vor Ort vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuz betreut. Das zweit beteiligte Auto wurde in den Straßengraben geschleudert. Der Lenker wurde unbestimmten Grades verletzt. In der Gemeinde ist man geschockt. Anrainer fordern jetzt die sofortige Entschärfung der erst heuer ausgebauten Straße. Ihr Hauptkritikpunkt: Es fehlen Hinweisschilder. Die Gründung einer Bürgerinitiative wird angedacht.













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