Waldwelt sperrte früher zu
Witterungsbedingt schloss der Naturpark in St. Kanzian zwei Monate früher als geplant. Der Bau der Wasserwelt wurde aus Geldmangel um ein Jahr verschoben.

Foto © kkIm Sommer herrschte reger Andrang auf die Walderlebniswelt
Die Walderlebniswelt muss erste Rückschläge einstecken. Mit dem Nationalfeiertag schloss der Park seine Pforten. Dabei hatten die Investoren noch im Spätsommer daran gedacht, die Winterpause auf Weihnachten bis März zu beschränken. Im Dezember hätte ein beleuchteter Adventpfad das Herz zahlender Gäste erwärmen sollen. "Doch es kamen an den durchschnittlichen Sonntagen in den vergangenen Wochen im Schnitt nur 50 Besucher", bedauert Franz Slamanig, Investorensprecher der Walderlebniswelt.
Am vergangenen Sonntag und Montag freute sich die Walderlebniswelt jedoch über 300 Gäste pro Tag. "Die Kälte und der Morgentau stellen ein Problem dar. Gefährliche Wege werden rutschig. Man müsste sie bis Mittag sperren, könnte also erst nachmittags öffnen", erklärt Slamanig.
Geld nicht überwiesen
Ins Wasser gefallen sind vorerst auch die Pläne zur Erweiterung des Parks mit einer 150.000 Euro teuren Wassererlebniswelt. "Die Bauarbeiten dafür hätten jetzt beginnen müssen, um die Attraktion bis zum Frühjahr fertig zu bekommen", sagt Slamanig. Das Projekt wurde auf kommendes Jahr verschoben. "Zugesagte Sonderbedarfszuweisungen in Höhe von 125.000 Euro wurden von der Gemeinde noch nicht überwiesen", begründet Slamanig die Entscheidung. Laut Bürgermeister Thomas Krainz sei bezüglich der Bedarfszuweisung alles auf Schiene. Mit dieser Zuweisung wäre die Erlebniswelt, so wie man sie jetzt kennt, ausfinanziert. Bevor das nicht der Fall sei, wollen die Investoren kein großes Projekt in Angriff nehmen.
Trotzdem dürfte die Walderlebniswelt weiterhin auf Erfolgskurs sein. Im kommenden Jahr erwartet die Besucher ein 250 Meter langer Balancier-Pfad mit Seil- und Wackelwegen, dessen Errichtung zwischen 30.000 und 50.000 Euro kostet. Seit der Eröffnung im Sommer dieses Jahres kamen 40.000 zahlende Gäste. Sie brachten einen Netto-Umsatz von rund 325.000 Euro.












