"Ortswechsel" nach Streit in Schule
Nach Gemeinderatsbeschluss gehört die Expositur Rinkenberg fortan zu Bleiburg und nicht mehr zu Heiligengrab. Der Anlass: Streit zwischen Direktorin und Lehrerin.

Foto © BudaiDie Volksschule Rinkenberg ist nicht mehr länger Expositur der Schule in Heiligengrab
Seit August ist die Volksschule Rinkenberg laut Gemeinderatsbeschluss Expositur der Volksschule Bleiburg und nicht - wie bisher - Expositur der Volksschule Heiligengrab. Der Grund hierfür liegt in "Ungereimtheiten" zwischen der Direktorin von Heiligengrab und einer Lehrerin, wie Bürgermeister Stefan Visotschnig bestätigt (SPÖ). "Ich finde es nicht korrekt, wie da gegen mich vorgegangen wurde", so die Direktorin von Heiligengrab. "Die Lehrerin hat die Eltern gegen mich mobilisiert. Das verstehe ich nicht, weil es sonst nie Probleme gab." Laut Direktorin kam es bei der Planung eines Schulprojektes zu Streitigkeiten. Seitdem sei die Situation angespannt gewesen.
Die Lehrerin war trotz mehrmaliger Versuche für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
Gemeinde entscheidet
Laut Bezirksschulinspektor Johannes Kainz liegt die Entscheidung für Expositur-Änderungen beim Land. In diesem Fall aber wurde die Entscheidung der Gemeinde übertragen. "Laut Gemeinderatsbeschluss hat sich die Gemeinde für die Volksschule Bleiburg entschieden. Wenn das Land zustimmt, ist eine Änderung möglich. Eine Lehrerin allein kann da nichts bewirken", sagt Kainz. Die Volksschule Rinkenberg hat weniger als 20 Schüler und kann deshalb als selbstständige Schule nicht existieren.
Visotschnig hat viele Rückmeldungen der Eltern bekommen, etwa einen Brief und eine Unterschriftenliste. Darin wurde von den Eltern gefordert, die Volksschule Rinkenberg an die Bleiburger Schule anzuschließen. Visotschnig: "Die Eltern waren mit dem Unterricht zufrieden. Ich war für die Änderung, ansonsten könnte sich die Schule auflösen, weil die Eltern drohten, ihre Kinder schon heuer nach Bleiburg zu schicken. Der Landesbescheid ist nur noch eine formale Sache."











