Die Völkermarkter Platzwahl-Finalisten
Griffnern und Bleiburgern stehen zwar nicht viele Marketing-Tricks zur Verfügung - die Liebe der Bürger zu "ihrem" Platz könnte aber helfen.

Foto © Gemeinde, WeichselbraunDie großen Städte tun sich schwer gegen kleine Gemeinden: Bleiburgs Europaplatz und Griffens Kirchplatz haben also sehr gute Chancen
Nicht nur für eine ansprechende Platz-Gestaltung, auch fürs Marketing hat die Gemeinde Griffen ein Händchen. Amtsleiter Mario Snobe macht seit Wochen per Newsletter Stimmung für die Kleine Zeitung-Platzwahl - mit Erfolg, denn seit Sonntag kämpft der Kirchplatz in Griffen nun gegen 15 weitere Kandidaten um den Landessieg.
400 Empfänger. "Immer, wenn es etwas Neues und Interessantes gibt, wird der Newsletter an rund 400 Empfänger ausgeschickt", sagt Snobe. Damit das Siegesfest im Juli dann auch wirklich in Griffen stattfindet, schreibt Snobe eifrig weiter und lädt zum Mitvoten ein. Denn andere Marketing-Strategien stehen dem engagierten Amtsleiter leider nicht zur Verfügung: "Für den Alten Platz kann sich zum Beispiel die Kaufmannschaft zusammenschließen und in jedem Geschäft eine Unterschriftenliste auflegen, und in Osttirol kann übers Kabelfernsehen für die Platzwahl Werbung gemacht werden - diese Möglichkeiten haben wir leider nicht", sagt Snobe, der sich noch gut an die Kleine-Wahl zum "Weltwunder" erinnert. Damals wurde Griffen mit dem Schlossberg Zweiter hinter der Osttiroler Jagdhausalm.
"Geistiger Vandalismus" Kein Wunder ist es für Dechant und Bauherr Ivan Olip, dass es auch der Bleiburger Europaplatz ins Finale geschafft hat. Die Kritik des Künstlers Karl Vouk - er bezeichnete die künstlerische Gestaltung des Europaplatzes als "geistigen Vandalismus" - habe laut Olip bewirkt, dass die Menschen "jetzt erst recht" für den Platz gestimmt haben. Nun wird Olip eine Unterschriftenliste für seinen Lieblingsplatz auflegen.











