Ab jetzt bleibt keiner mehr hungrig
Eisenkappler Hütte feierte am 1. Mai mit neu-en Betreibern Einstand. Hüttenwirtin Monika Rinnhofer übersiedelte von der Saualm.

Foto © HaderlapHüttenwirtin Monika Rinnhofer (Mitte), flankiert von ihren Eltern Hermann und Hermine Jernej am Eröffnungstag
Es soll eine gesellige Schutzhütte mit zufriedenen Gästen werden, denn, so die neue Hüttenbetreiberin Monika Rinnhofer, "Liebe geht bekanntlich durch den Magen".
Hunger. 1. Mai, 11 Uhr am Vormittag: Die riesengroßen Leberknödel von Hermine Jernej kochen im Wasser, die Frittaten sind bereits geschnitten und die appetitanregende Duftwolke des Schweinsbratens macht sich in den Innenräumen der Eisenkappler Hütte am Hochobir breit, erweckt Hunger auf mehr - wie hausgemachte Torten und Reindlinge, verbunden mit der Verkostung des "Zirbenen", "Lärchenen" oder dem Himbeer-Kompott. Auch den beträchtlichen Haufen Schnee vor dem Eingang haben Wolfgang Koller und Anton Jernej geräumt.
Hüttenteam. Nach einer turbulenten Saison 2008, als die damaligen Pächter der Schutzhütte am Obir es zu Wege brachten, Bergwanderer und Gäste hungrig und durstig nach Hause zu schicken und die notwendige Sanierung der Panoramastraße hinzu noch zum Wahlkampfthema wurde, scheinen sich nun die Wogen mit der Wiedereröffnung der Eisenkappler Hütte mit dem bewährten Hüttenteam von der "Steiner Hütte" auf der Saualm wieder zu glätten. Sichtlich zufrieden und entspannt auf der von der Sonne erwärmten Holzbank vor der Hütte waren jedenfalls der Obmann des Touristenklubs Eberhard Klaura mit Gattin Irmgard sowie Anton Rautz, der selbst 28 Jahre lang Hirte am höchsten Ausflugsberg Südkärntens war.










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