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Zuletzt aktualisiert: 27.03.2009 um 19:44 Uhr

Piepser rettete Frau das Leben

Brand in Ruden: Alarmierungs-Gerät der Feuerwehr ging am Nachtkästchen los - eigenes Haus brannte.

Robert Opetnik und Ramona Otti mit dem "Lebensretter". Hinter den Fenstern in der Mansarde ist das Schlafzimmer

Foto © BudaiRobert Opetnik und Ramona Otti mit dem "Lebensretter". Hinter den Fenstern in der Mansarde ist das Schlafzimmer

Es war der Feuerwehr-Piepser ihres Lebensgefährten Robert Opetnik am Nachtkästchen, der Ramona Otti Donnerstagnacht gegen 23.45 Uhr in Untermitterdorf bei Ruden beim Brand des Wirtschaftsgebäudes wohl das Leben rettete.

Piepser schlug Alarm. "Ich war gerade eingeschlafen, als mich der Piepser weckte. Draußen war es eigenartig hell. Als ich die Schlafzimmertür öffnete, drang Rauch aus dem Stiegenhaus. Ich ging zurück, holte mir noch mein Handy und lief hinaus", schildert die Frau. Zeitgleich wurde ihr Lebensgefährte, der als Betriebselektriker Spätschicht im zwei Kilometer entfernten Urbas-Werk hatte, über Nachbarn vom Brand bei sich zu Hause informiert. Opetnik: "Ich fuhr sofort los und sah schon vom Werk aus die Flammen. Ich habe noch unterwegs die Feuerwehrkameraden informiert, dass sie Verstärkung anfordern sollen."

80 Mann im Einsatz. Die Feuerwehr Untermitterdorf unter Einsatzleiter Werner Opetnik war sofort zur Stelle, in der Folge kämpften die Feuerwehren Ruden, Griffen, St. Peter am Wallersberg und Völkermarkt mit insgesamt 80 Mann zwei Stunden lang, um das Wohnhaus zu retten. Kommandant Opetnik: "Der Heuboden und die Schlafzimmer sind nur durch eine Feuermauer getrennt. Stall und Wirtschaftsgebäude standen im Vollbrand, den Wohntrakt haben wir mit einem blauen Auge gerettet." Eines der sechs Hochlandrinder - es war wegen Krankheit im Stall - verendete.

Erhebliche Wasserschäden. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt, dürfte aber wegen der Wasserschäden durch die Löscharbeiten erheblich sein. Die Brandursache sei laut Brandexperten der Polizei ein elektrischer Defekt gewesen.

HUBERT BUDAI

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Fünf Feuerwehren mit 80 Mann hatten zwei Stunden zu kämpfenFoto © kk

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Zwischen Heuboden und Zimmern ist nur eine FeuermauerFoto © Budai

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