Fenster in die Ewigkeit in Tainach

Foto ©
Ein Blick in den Himmel" - so begeistert war eine Teilnehmerin bei der Eröffnung der Ikonenausstellung von Ferdinand Skuk aus Wien in der Galerie im Bildungshaus Sodalitas in Tainach. Rektor Joze Kopeinig erklärte in seiner Einführung zur gut besuchten Ausstellung: "Die Ikonen sind Fenster in die Ewigkeit. Was die Evangelien in Worten verkünden, davon zeugen die Darstellungen der Ikonen."
Nach altbyzantinischer und slawischer Tradition sei das Ikonenschreiben immer ein heiliges Tun - im Schweigen und Gebet. "Was für die katholische Tradition der Tabernakel in den Kirchen bedeutet, das sind für die Ostkirchen die Ikonen, vor allem der Ikonostas, der den Altarraum vom Kirchenraum trennt und zugleich eine mystische Einladung ist, die Sehnsucht in das Licht der Ewigkeit zu spannen", zitierte Kopeinig Basilius den Großen. Skuk - gebürtiger Südkärntner aus Traundorf - hat sich auch geistig in diese Tradition vertieft und stellt bis zum 12. April seine Ikonen in Tainach aus. Unter den vielen Besuchern: Diözesanreferent Klaus Einspieler, Diözesankantor Christoph Mühlthaler und ORF-Journalist Jurij Perc.











