Über 3500 Bürger haben schon gewählt
Mehr als zehn Prozent der Bezirksbürger nutzten Vorwahltag und Briefwahl, um ihr Kreuzchen zu machen. Griffner waren die Eifrigsten, die Völkermarkter Schlusslicht.

Foto © APA/EggenbergerReger Andrang herrschte am Vorwahltag vor den geöffneten Wahllokalen. Auch viele Völkermarkter waren bereits wählen
Heute ist Wahltag, aber nicht jeder geht hin. Einige Bürger aus dem Bezirk Völkermarkt haben nämlich schon gewählt - per Briefwahl oder am Vorwahltag vergangenen Freitag. Und überraschend viele Völkermarkter nutzten diese neue Möglichkeit der Vorwahl in ihrer Gemeinde.
Landesschnitt von 6,7 Prozent. "Es sind mehr zur Vorwahl gegangen als ursprünglich angenommen. Der Bezirksschnitt von 6,4 Prozent entspricht in etwa dem Landesschnitt von 6,7 Prozent", sagt Gerald Friedl, Leiter der Bezirkswahlbehörde in der Bezirkshauptmannschaft. Er hat mit einer Vorwahlbeteiligung im Bezirk in der Größenordnung von drei bis vier Prozent gerechnet. Nun sind es doppelt so viele geworden: 1917 von insgesamt 34.364 Wahlberechtigten machten in den 13 Gemeinden des Bezirks bereits vergangene Woche ihre Kreuzchen.
Am meisten Wähler. Am höchsten war die Beteiligung in der Gemeinde Griffen: 9,28 Prozent der Griffner Wahlberechtigten, das sind 266 von 2866 Wählern, nutzten den Vorwahltag, um von ihrem demokratischen Recht Gebrauch zu machen. Am geringsten war die prozentuelle Beteiligung an der Vorwahl quasi gleich nebenan - in der Bezirksstadt Völkermarkt - mit 3,18 Prozent. Hier gaben 287 von 9012 Wählern ihre Stimme ab. Die zweithöchste Beteiligung in Prozent gab es in Globasnitz mit 8,81. Das bedeutet in absoluten Zahlen, dass 117 von 1328 Globasnitzern bereits gewählt haben. Knapp hinter Globasnitz liegt Ruden mit 104 abgegebenen Stimmen (8,33 Prozent) von insgesamt 1248 Wahlberechtigten. In Gallizien machten 112 Menschen bereits den Weg zur Wahlurne, das entspricht bei 1460 Wahlberechtigten einer 7,67-prozentigen Beteiligung.
Im Vergleich. Prozentuell in etwa gleichauf liegen die Gemeinden Sittersdorf mit 6,92 Prozent (120 von insgesamt 1734 Wahlberechtigten), Feistritz mit 6,8 Prozent (112 von 1650 Wahlberechtigten), St. Kanzian mit 6,75 Prozent (232 von 3436 Wahlberechtigten), und Eisenkappel-Vellach mit 6,6 Prozent (135 von 2044 Wahlberechtigten). Von der Neuerung weniger Gebrauch machten die Menschen in Neuhaus, Bleiburg, Diex und Eberndorf. So haben 48 von 946 wahlberechtigten Neuhausern - das entspricht 5,39 Prozent - bereits gewählt. 161 von 3143 wahlberechtigten Bleiburgern gaben ihre Stimme bereits ab - das entspricht einer Beteiligung von 5,12 Prozent. Es folgen Diex mit 4,31 Prozent (30 Wähler, 696 Wahlberechtigte) und Eberndorf mit 4,02 Prozent (193 Wähler, 4801 Wahlberechtigte).
Briefwahl beliebt. Nicht neu, aber im Bezirk dennoch beliebt war heuer die Briefwahl. 2184 Wähler haben bis zum Stichtag Donnerstag Wahlkarten angefordert, 1603 davon sind bis Freitagmittag bei der Bezirkswahlbehörde eingelangt. Wie gewählt wurde, weiß man trotz Vor- und Briefwahl derweil aber noch nicht: Die Stimmen in den Kuverts werden erst nach Wahl-Schluss ausgezählt.
Features
Viele Wähler
Gewählt. 1603 Völkermarkter haben bis jetzt per Briefwahl gewählt, 1917 nutzten die Neuerung der Vorwahl. 34.364 Wahlberechtigte gibt es im Bezirk












