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    Zuletzt aktualisiert: 20.02.2009 um 23:29 UhrKommentare

    "2010 will ich die 8-m-Marke knacken"

    Langfristig plant der Völkermarkter Leichtathlet Julian Kellerer sein Programm. "Fernziel sind da die olympischen Spiele 2012 in London. Heute startet er bei den österreichischen Hallenmeisterschaften in Wien.

    Foto © GEPA

    Nicht gerade eine glückliche Saison hatte der Völkermarkter Julian Kellerer letztes Jahr zu verzeichnen. Ein Meniskuseinriss im Juni 2008 war Schuld daran, dass der Leichtathlet bis Oktober kein Training, geschweige denn Wettkampf machen konnte. Dann bereitete er sich auf die Hallensaison vor, musste allerdings beim ersten größeren Wettkampf, Anfang Februar in Wien, gleich wieder aufgeben.

    Zweikampf. "Ein Bluterguss bzw. eine Zyste im rechten Knie hatte sich gebildet. Schon beim Aufwärmen war ich beeinträchtigt, machte dennoch drei Sprünge," weiß der Weitspringer. Das Ergebnis: nicht der Rede wert. Jetzt kann er mit Hilfe von Sportarzt Ivan Ramsak die österreichischen Hallenmeisterschaften in Wien starten. "Ich habe zwar keine guten Erfahrungen in der Halle, liebe da Wettkämpfe nicht wirklich. Trotzdem möchte ich bei den Titelkämpfen meine Bestleistung von 7,27 m auf 7,50 m verbessern", so Kellerer, der sich einen Zweikampf um den Titel mit dem Innsbrucker Isaganii Peycher erwartet.

    Verletzt. Dann hat er allerdings die Hallensaison abgehakt. "Leider konnte ich mein Ziel, einige 60-m-Sprints zu absolvieren, nicht realisieren, die Verletzung ließ es einfach nicht zu", so der Völkermarkter. Daher wird sich der Soldat im Leistungszentrum Faak - übrigens gemeinsam mit seinem Vereinskollegen vom VST Laas Völkermarkt, Andreas Rapatz - bereits voll auf die Freizeitsaison konzentrieren. "Da will ich einfach meine Grundschnelligkeit für den Anlauf verbessern. Dazu werde ich einige Rennen über 100 und 200 m bestreiten", setzt sich Julian zum Ziel. Das vor allem in Hinblick auf die U23-WM in Kaunas (Litauen) im Juli, für die der Weitspringer allerdings seine derzeitige Bestweite von 7,54 m auf 7,80 m verbessern müsste.

    Pendler. Zum Trainieren pendelt Julian zwischen Faak, Wien und Graz, wo Nationalteamtrainer Christian Röhrling seine Zelte aufgeschlagen hat. In Wien unterstützt ihn auch seine Freundin Lisa Leutner, ebenfalls eine Leichtathletin. Sie ist 1500-m-Spezialistin, die beiden kennen sich seit drei Jahren näher.

    Über 8 Meter. Nächstes Jahr, spätestens 2011, will er dann die magische acht-m-Marke übertreffen. Das würde dann ein erster großer Schritt für das Fernziel von Julian Kellerer sein - die Olympischen Sommerspiele 2012 in London. Um dort dabei zu sein, müsste er allerdings 8,07 springen, eine Weite, die man dort sicher auch für das Finale brauchen wird.

    Am Start.Andreas Rapatz wird in Wien ebenfalls starten. Über die 800-m-Strecke ist er da eine Einser-Bank. Aber auch über die kürzere 400-m-Distanz ist er für eine Medaille gut.

    ARNULF PERDACHER

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