Stadt fordert Neuplanung
Bereits vier Unfälle bei Einbindung des Nordportals des Lilienberg-Tunnels in die B 70 in Völkermarkt. Stadt will eine Entschärfung des Kreuzungsbereiches.

Foto © BudaiSpitze Kurve, die nach außen hängt: Hier gilt Tempo 30
Viele Völkermarkter pendeln täglich zur Arbeit nach Klagenfurt. Daher sei die Straßenführung und Einbindung der Umfahrung von Völkermarkt von enormer Bedeutung. "Die derzeitige Verkehrsführung der B 70 bei der Tunnelausfahrt Nord birgt aber eine erhöhtes Unfallrisiko, vor allem in Richtung Völkermarkt", sagt Wirtschaftsreferent Stadtrat Karl Kollitsch (VP).
Überschaubar. Deshalb habe seine Fraktion bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Völkermarkt beantragt, bei den zuständigen Stellen der Landesregierung eine Neuplanung einzufordern. "Derzeit sind die Bauarbeiten noch im Gange und ein Umbau noch in einem überschaubaren Kostenrahmen", sagt Kollitsch.
Kurvenradius sehr eng. Laut Polizeiinspektion Völkermarkt habe es dort seit der Verkehrsfreigabe Anfang Juli 2007 vier Mal gekracht - zwei Mal mit leichtem Personenschaden. Der Grund sei aber überhöhte Geschwindigkeit gewesen. In diesem Bereich - der Kurvenradius ist sehr eng (siehe Plan) - gilt Tempo 30. Auch Bürgermeister Valentin Blaschitz (SP) nennt die derzeitige Verkehrslösung "katastrophal" und will Landeshauptmann Gerhard Dörfler zu einem Lokalaugenschein mit Gemeindevertretern einladen.
Stau. Die Stadtgemeinde hat schon im Oktober 2005 einen Abänderungsantrag zur Umfahrung beschlossen und bei der Landesregierung eingebracht - mit dem Wunsch nach einem Kreisverkehr. Das wurde aber mit dem Argument abgelehnt, damit würde sich der Verkehr in den Tunnel stauen. Blaschitz: "Jetzt zeigt sich vor Ort, dass diese Lösung nicht befriedigend ist." Dörfler: "Dieser Bereich ist derzeit Baustelle. Die Unfälle haben mit der Ausführung nichts zu tun, sondern passierten wegen Fahrfehlern, Nichteinhaltung des Tempolimits und Alkoholisierung."











