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    Zuletzt aktualisiert: 11.01.2009 um 22:00 UhrKommentare

    Härtetest für neuen Mahle-Chef und sein Team

    Klaus Schöffmann folgt Franz Mlinar und muss das Zuliefer-Unternehmen gleich durch die schwerste Autokrise steuern.

    Franz Schöffmann: "Wir vertrauen auf unsere loyalen Mitarbeiter und können in der Krise sehr kurzfristig reagieren"

    Foto © Katz-LogarFranz Schöffmann: "Wir vertrauen auf unsere loyalen Mitarbeiter und können in der Krise sehr kurzfristig reagieren"

    Sorgenvoll schaut Klaus Schöffmann auf den Kalender. Erst heute nehmen deutsche und französische Autohersteller wie VW, Daimler, Renault oder Peugeot die Produktion wieder auf. "Statt zwei Wochen haben sie vier bis fünf Wochen Pause gemacht." Bei Fiat stehen die Bänder sogar sechs Wochen still. "Die Italiener beginnen erst am 19. Jänner", sagt Schöffmann nachdenklich. Quer durch Europa ist bei den Automobilherstellern zudem Kurzarbeit angesagt.

    Härtetest. Bei Mahle, dem Kärntner Hersteller von Autofiltern, ist die schwerste Automobilkrise der letzten Jahrzehnte ein Härtetest für die Belegschaft und ihren neuen Chef. Schöffmann hat mit Jahreswechsel den Werks-Begründer Franz Mlinar, der in Pension geht, als Geschäftsführer abgelöst.

    Umsatz gesteigert. 2008 hat das Unternehmen den Umsatz vom Jahr zuvor mit rund 420 Millionen Euro sogar leicht übertroffen, obwohl die Nachfrage ab Oktober massiv eingebrochen ist. Bis dahin lag man auf absolutem Rekordkurs. 200 Leiharbeiter mussten noch im Herbst abgebaut werden. "Wir sind jetzt gut gerüstet", macht Schöffmann sich und seinem Team Mut für das erste Halbjahr 2009, "das sehr schwierig wird. Eine genaue Prognose für die Nachfrage kann keiner seriös abgeben.

    Kurzarbeit kein Thema. Derzeit herrscht Ruhe vor dem Sturm. "Wenn es weitere Einbrüche gibt, müssen wir reagieren", spricht Schöffmann offen aus. Die Ausdehnung der Möglichkeit für Kurzarbeit in Deutschland und Österreich auf 18 Monate begrüßt er, für Mahle sei die Kurzarbeit aber "kein Thema. Die geforderte Arbeitsplatzgarantie können wir derzeit nicht abgeben", so Schöffmann unmissverständlich.

    Flexibel. Er vertraut aber "auf unsere loyalen und hochmotivierten Mitarbeiter. Wir können in Krisen sehr kurzfristig reagieren." Die eingeforderte Flexibilität hat der 46-jährige St. Veiter nach seinem BWL-Studium in Graz selbst bewiesen. Über die Salzburger Porsche-Holding kam er zu Porsche nach Baden-Württemberg: Von 1990 bis 1993 arbeitete er in einem Zulieferwerk in Ludwigsburg, von 1993 bis 2000 in einem Magna-Werk in Bad Mergentheim, von 2000 bis 2002 bei ABB in Heilbronn. Nach zwölf Auslandsjahren in Führungspositionen als Controller kam mit Mahle die Chance zur Heimkehr nach Kärnten. Vom Leiter Finanzen und Controlling stieg er auf bis zum Österreich-Chef. An der Seite von Mlinar hat er den Aufstieg der letzten Jahre mit gemanagt.

    Wertvolles Erbe. "Als ich kam, machte Mahle mit 1300 Mitarbeitern 230 Millionen Umsatz. 2008 waren es schon 2300 Mitarbeiter mit 420 Millionen Umsatz. Wir haben Forschung und Entwicklung aufgebaut, eine Lehrwerkstätte mit 130 Lehrlingen und die Mechatronik in Wolfsberg. Mir ist bewusst, welch wertvolles Erbe ich von Franz Mlinar antrete. Ich sehe ihn weiterhin als Wegbegleiter für unsere Zukunft."

    Turbolader. Das geplante Turbolader-Werk, für das die Gebäude schon stehen, werde von der Krise nicht aufgehalten. "Wir bringen mit den Turboladern kleine 1000-Kubik-Autos auf 150 PS. Die werden künftig stark gefragt sein."


    Zur Person

    Franz Schöffmann (46) stammt von einer Handelsfamilie in St. Veit.

    In Graz studierte er BWL, danach war er zwölf Jahre lang in Baden-Württemberg in Autozulieferbetrieben von Porsche, Magna und ABB tätig.

    Seit 2002 ist er bei Mahle in St. Michael bei Bleiburg. Nun löste er Franz Mlinar als Geschäftsführer ab.

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