Bahnanschluss Eis-Ruden soll erhalten bleiben
Die Arbeiterkammer Kärnten fordert vom Bund Unterstützung für die Erhaltung des Eisenbahnanschlusses.
In einer Presseaussendung kritisiert die Arbeiterkammer Kärnten (AK) am Dienstag Pläne der ÖBB, im Zuge des Ausbaus der Koralmbahn den Bahnhof Eis-Ruden im Bezirk Völkermarkt zu schließen. Negative Folgen seien dadurch nicht nur für Pendler zu befürchten, auch der Wirtschaftsstandort sei massiv von der geplanten Schließung des Bahnanschlusses bedroht, so die AK.
Urbas
Die Firma Urbas ist mit derzeit über 330 Arbeitnehmern ein bedeutender Arbeit-
Station erhalten.
Die AK fordert nun den Erhalt der Bahnhaltestelle Eis-Ruden und damit gleichzeitig auch den Verbleib des Gleisanschlusses des international tätigen Stahl- und Anlagebau-Unternehmens Urbas. Für das weltweit agierende Unternehmen wäre eine Schließung des Anschlusses das Aus für die wirtschaftliche Anbindung der Region, heißt es in der Aussendung weiter. Die Wettbewerbsfähigkeit und damit hunderte Arbeitsplätze in der Region wären gefährdet.
Brief an Faymann. In einem Brief an Minister Werner Faymann ersucht die AK um Unterstützung. Vor allem wichtige Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben und Pendler nicht von der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur getrennt werden, betont AK-Präsident Günther Goach.











