Spatenstich für Turbo-Wachstum
Werk von Bosch Mahle Turbo Systems in St. Michael bringt 400 Jobs und kostet 50 Millionen Euro.

Foto © JagerMartin Knopf, Andreas Prang, Ursula Plassnik, Franz Milnar, Fritz Flödl und Josef Martinz vor der Baustelle
"Dies ist ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Firma Mahle", jubelte Bürgermeister Fritz Flödl bei der Spatenstichfeier der Fertigungshalle für das Turboladerwerk, die Donnerstagnachmittag am Mahle Gelände in St. Michael ob Bleiburg im Beisein von Außenministerin Ursula Plassnik und Frauenministerin Heidrun Silhavy über die Bühne ging.
50 Millionen Euro. "Mahle ist die Herz-Lungen-Maschine für die gesamte Südkärntner Region", sagte Flödl, und: "Nun bekommt sie zusätzlich einen Turbo!" Eine fast acht Hektar große Fläche, die direkt an das Mahle Werk angrenzt, wurde für die Halle erworben. Das Investitionsvolumen für die 10.000 Quadratmeter große Produktionshalle beträgt rund 50 Millionen Euro.
Produktion startet 2011. "Die Produktion startet 2011 mit 150 Mitarbeitern", sagte Andreas Prang, Geschäftsführer des vor 100 Tagen gegründeten Unternehmens Bosch Mahle Turbo Systems. "In den Folgejahren sollen insgesamt 400 Mitarbeiter beschäftigt werden", konkretisierte der für Entwicklung, Vertrieb und Finanzen zuständige Geschäftsführer Martin Knopf. Produziert werden so genannte Turbolader für die europäische Automobilindustrie. Angepeiltes Ziel: 1,5 Millionen Stück jährlich.
Existenzsicherung. Mahle-Chef Franz Mlinar, der sich dafür eingesetzt hat, dass das Werk in Südkärnten gebaut wird, wurde von den Festrednern gelobt. Landeshauptmann Jörg Haider stellte Mlinar gar den Landeshauptmannsessel in Aussicht, sofern er (Haider) zum Bundeskanzler gewählt werde. Haider, der von Viktor Kokscharow, Minister der russischen Region Swerdlowsk begleitet wurde, bezeichnete das neue Werk als wichtige Investition für die Jugend und die Existenzsicherung Südkärntens.
Features
Fakten
Die Turbolader-Produktion soll 2011 beginnen, rund 150 Arbeitsplätze werden in der ersten Phase geschaffen.
Im Endausbau im Jahr 2015 sollen bis zu 400 Mitarbeiter im neuen Werk beschäftigt sein.











