Brückensprengung auf A2: 2500 Tonnen fielen in sich zusammen
Auf der A2 wurde am Samstag bei Velden die letzte "alte" Brücke gesprengt. 25 Kilogramm Sprengstoff brachten das Bauwerk zum Einsturz.

Foto © LPD Bodner
Das ist meine erste Brückensprengung", meint ein Veldener, der am Samstag gemeinsam mit anderen Schaulustigen zur Sprengung der letzten "alten" Brücke auf der A2 zwischen Velden Ost und West gekommen ist.
Herausforderung.
Unmittelbar neben der Brücke verläuft die neu errichtete - eine besondere Herausforderung für den Sprengmeister. Minutenlang warten alle gespannt auf das Signal. Dann gibt es einen ohrenbetäubenden Knall und das 150 Meter lange auf acht Pfeilern stehende Bauwerk sackt innerhalb weniger Sekunden in einer riesigen Staubwolke in sich zusammen. Nachdem sich der Staub verzogen hat, kreisen einige Schwalben aufgeregt rund um den Bereich, wo die Brücke jetzt flach am Boden liegt - ihr Nest ist weg.
Spannung groß.
"Diese Arbeit wird nie zur Routine. Die Spannung ist immer wieder groß. Die Sprengung war aber perfekt. Die Brücke liegt jetzt so richtig zufrieden da", sagt Sprengmeister Franz Schuster. 25 Kilogramm Sprengstoff und 700 Meter Sprengschnur hat er gebraucht, um die rund 2500 Tonnen Material zum Einsturz zu bringen. Bis November soll das gesamte Baulos - es kostet rund 19 Millionen Euro - generalsaniert sein.








