Bande stahl teure Sättel
15.000 Euro Gesamtschaden nach nächtlichem Beutezug in Wernberger Reitstall. Vermutlich war Profibande aus dem Ausland am Werk.
Der geplante Morgenausritt wurde gestern Reiterinnen und Reitern aus dem Bereich Villach und Wernberg gründlich verdorben: Als sie in der Früh bei jenem privaten Reitstall an der Föderlacher Landesstraße in Kletschach bei Wernberg eintrafen, in dem sie ihre Pferde eingestellt haben, mussten sie entsetzt feststellen, dass Diebe die Sattelkammer ausgeräumt hatten. Neun hochwertige Reitsättel waren verschwunden, die teuren Stücke repräsentieren einen Gesamtwert von 15.000 Euro. Umgehend wurde der Diebstahl bei der Polizeiinspektion (PI) Wernberg angezeigt.
Hochpreisig
In das Stallgebäude eingedrungen sind die Satteldiebe in den Nachtstunden von Donnerstag auf Freitag. Gezielt nahmen die Täter nur die hochpreisigen Reitsättel mit, zwei weniger wertvolle Sättel ließen sie zurück. "Vermutlich war eine Profibande aus der organisierten Kriminalität am Werk", sind sich die ermittelnden Beamten der PI Wernberg und des Landeskriminalamtes einig. "Es dürfte sich um eine Auftragsbeschaffung für den Schwarzmarkt in Südosteuropa handeln." Die Täter hinterließen fast keine verwertbaren Spuren.
Heuer gab es in Kärnten bereits zwei ähnliche Beutezüge in Reitställen: Im März in Klagenfurt-Annabichl und im Juni in Seeboden. Offenbar sind hochpreisige Reitsportartikel neuerdings gefragte Ware auf dem Schwarzmarkt. Reitstallbesitzern wird empfohlen, Ställe und Sattelkammern entsprechend abzusichern.











