Hilfe für Erdbebenopfer
Die Arnoldsteinerin Maria Sonnleitner packt mit an für die Erdbebenopfer in Norditalien: Sie bittet um Sachspenden!

Foto © EPA, Zore, Montage: HacklZeichen der Zerstörung: Der Uhrturm von Finale Emilia, Sonnleitner organisiert Hilfe
Am Sonntagmorgen des 20. Mai blieb in Finale Emilia die Zeit stehen: Ein Erdbeben erschütterte das Städtchen in der norditalienischen Emilia-Romagna. Die Turmuhr des Ortes wurde in der Mitte entzweigerissen, Symbol für die Trümmer des Lebens, vor denen die Menschen standen.
Hilfe war schnell zur Hand, auch aus Österreich. Die Arnoldsteinerin Maria Sonnleitner ließ das Schicksal nicht kalt. Über Facebook - vermittelt durch ihre Tochter - wurde sie auf eine Hilfsaktion aufmerksam. "Ich habe mich dann gleich dieser Gruppe angeschlossen", sagt Sonnleitner. Von den Parmesanbauern der Erdbebenregion wurden 3958 Kilogramm Käse gekauft. "Die Hallen zur Aufbewahrung sind alle zusammengefallen", sagt Sonnleitner. Ihre Garage ist derzeit zur regionalen Lagerstätte für Hilfsgüter umfunktioniert: "Einerseits liefert man mir am Donnerstag den Käse, andererseits werden Hilfsmittel, die dringend in der Erdbebenregion gebraucht werden, bei mir abgeholt."
Umschlagplatz der Hilfe
Derzeit stapeln sich in Sonnleitners Garage Umzugskartons voll mit Hilfsgut. Doch noch werden viele Dinge in der Erdbebenregion gebraucht. Es fehlen haltbare Lebensmittel wie Reis, Marmeladen oder Lebensmitteldosen. Auch Windeln für Babys und Senioren, Produkte der Intimpflege wie auch für die Körperhygiene, Spielzeug und Bastelsachen für Kinder werden dringend benötigt. "Die Spenden sollen bitte in Schachteln verpackt und beschriftet sein", sagt Sonnleitner. Bis Donnerstag kurz vor 11 Uhr können die Hilfsmittel noch zu Maria Sonnleitner nach Pöckau 137 in Arnoldstein gebracht werden. Wer Fragen hat, kann die hilfsbereite Arnoldsteinerin unter 042 55 - 41 62 oder (0664) 737 013 08 erreichen.










