Bauernmarkt hat ab heute Saison
Heute startet eine in der Region fest verankerte Veranstaltung in ihre 28. Saison, die unzählige Besucher anlockt: der Faaker Bauernmarkt. Wir stellen zwei Fieranten der allerersten Stunde vor.

Foto © ZoreHarald und Jakob Schwarz beliefern die Kunden des Faaker Bauernmarkts bereits seit der ersten Stunde
Seit fast drei Jahrzehnten ist er weitum beliebter Treffpunkt und Hotspot in einem: der Faaker Bauernmarkt. Heute, Donnerstag, startet er in seine 28. Sommersaison - und das mit ungeminderter Beliebtheit. "Das Rezept ist wohl eine Mischung aus verschiedenen Faktoren, die eben genau hier zusammentreffen und harmonieren", versucht Johannes Hassler, Leiter der örtlichen Tourismusinformation, zu erklären. Genügend Parkfläche, der Branchenmix, die Gastronomie und die Kommunikation scheinen stimmig. Nicht umsonst sind einige Fieranten schon von Beginn an mit dabei.
Wie etwa Familie Ahne von der gleichnamigen Tischlerei in Rosenbach. "Für uns ist es einfach der schönste und beste Markt", sagt Gabriele Ahne, die vom ersten Bauernmarkttag an die Produkte ihres Gatten Erich in Faak verkauft. 90 Prozent ihrer Ware wird im Einmannbetrieb, der heuer übrigens sein 25-Jahr-Jubiläum feiert, hergestellt. "Wir sind auf Holzbretter spezialisiert und personalisieren sie, indem wir verschiedene Sprüche oder Namen einbrennen", so Ahne. Die Produkte aus dem Naturmaterial sind immer in einem Stück gefertigt und daher besonders langlebig. Derzeit freuen sich die Rosenbacher Tischler übrigens über einen Großauftrag von 2600 Stück Brettln von der Österreich Werbung. "Den Bauernmarkt in Faak lassen wir deshalb sicher nicht aus", so Ahne.
Frisch vom Acker
Gleich neben dem schneidigen Angebot der Tischler steht ebenfalls ein Faaker Marktpionier: Familie Schwarz aus Bogenfeld befüllt den Stand jeden Donnerstag bereits in zweiter Generation mit frischem Gemüse, Beeren und Eiern. "Unseren Hof gibt es seit mehr als 300 Jahren, ich mache derzeit den Meisterkurs und fahre jetzt anstatt meines Vaters Jakob nach Faak", sagt Jungbauer Harald Schwarz. In vier Folienhäusern wird das Gemüse gezüchtet, am Hof hilft die gesamte Familie zusammen: die Eltern Elisabeth und Jakob, Roland, Gerald und Stefanie. Die Ernte verkauft der Landwirt aus Leidenschaft auch auf anderen Märkten, etwa in Bodensdorf, Spittal, Villach oder Treffen, "aber der Faaker Markt ist wirklich etwas ganz Besonderes", so Schwarz.
65 Stände - vom Kunsthandwerk bis zu Naturprodukten - haben also ab heute wieder jeden Donnerstag in Faak Saison, bei fünf Gastronomieständen kann man sich laben. Beginn: 17 Uhr.










